Herzlich Willkommen bei REACH Hamburg

REACH Hamburg - Newsletter, Ausgabe 2010-06

Liebe Leserinnen und Leser des REACH Hamburg Newsletters,

dieser Newsletter ist ein Service des Projektes REACH Hamburg, ein Projekt, das von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg initiiert wird, um die Wirtschaftsakteure die der Umsetzung der neuen Europäischen Chemikalienverordnung REACH zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Projekt und den Beteiligten finden Sie unter www.reach.hamburg.de

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, senden Sie uns eine E-Mail: reach-hamburg@oekopol.de

Der REACH Hamburg Newsletter wurde erstmalig mit der Ausgabe 6/08 im html Format versendet. Sollten sie das Textformat vorziehen, können sie diese Änderung hier einrichten.

Die aktuellen Meldungen im Überblick:


Neues aus der ECHA


1. Neuer Anhang II zu REACH Sicherheitsdatenblättern verabschiedet

Die Verordnung (EU) Nr. 453/2010 vom 20. Mai 2010 ändert den Anhang II der REACH Verordnung. Dieser Anhang beschreibt wie ein Sicherheitsdatenblatt nach REACH aussehen soll.
Die Änderungsverordnung dient unter anderem dazu, Änderungen des Sicherheitsdatenblattes hinsichtlich der CLP Verordnung zu implementieren.
Ein weiterer wichtiger Aspekt bezieht sich auf die Klarstellung, wie Registrierungsnummern künftig im Sicherheitsdatenblatt angegeben werden müssen.
In diesem Zusammenhang gelten folgende Regeln:

Die Registrierungsnummer muss bei registrierungspflichtigen Stoffen im Sicherheitsdatenblatt angegeben werden (Abschnitt 1 des Sicherheitsdatenblatts). Es darf jedoch der firmenspezifische Teil (die letzten vier Ziffern) der Nummer weggelassen werden (Abschnitt 1.1, Absatz 5).
Es muss jedoch sichergestellt sein, dass der Ersteller des Sicherheitsdatenblatts gegenüber Behörden jederzeit Auskunft über die vollständige Registrierungsnummer geben kann. Er kann diese Informationen entweder selber vorhalten oder, sollten der Lieferant sie ihm nicht mitgeteilt haben, die behördliche Anfrage an seinen Lieferanten weiterleiten. Die Informationen des Lieferanten müssen innerhalb von 7 Tagen übermittelt werden. Liegen auch dem Lieferanten die Informationen nicht vor, wird die Anfrage in der Kette weitergereicht und die Behörde informiert.

Diese Pflicht besteht auch für registrierte Stoffe in Gemischen.
Aufbau der Nummer
Zweistellige Typnummer: 01 steht für Registrierung (05 stand für die Vorregistrierungen)
Zehnstellige Grundnummer
Zweistellige Prüfnummer
vierstellige Nummer für die Teilnehmer einer gemeinsamen Dossiereinreichung – firmenspezifische Nummer
Beispiel:
01-0000000044-88-0000

Der vollständige Wortlaut der Änderungsverordnung ist auf der EURLEX Internetseite zu finden unter:
http://eur-lex.europa.eu/JOHtml.do?uri=OJ%3AL%3A2010%3A133%3ASOM%3ADE%3AHTML

Ein erster Entwurf zu einer ECHA Leitlinie zur Erstellung von Sicherheitsdatenblättern (noch im Entwurf) ist zu finden unter: http://guidance.echa.europa.eu/docs/draft_documents/draft_guidance_on_safety_data_sheets_20100324.pdf


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2. Stand der Leitlinienentwicklung – STOP für 10 Leitlinien 2010

Die ECHA hat sich in Übereinstimmung mit der Industrie entschlossen, die Weiterentwicklung von zehn Leitlinien bis nach dem Ablauf der ersten Registrierungsfrist auszusetzen, damit die Unternehmen sich voll auf die Erstellung der Registrierungsdossiers konzentrieren können. Dies betrifft die folgenden Leitlinien:

  • Leitlinien die die Registrierung betreffen:
    • Änderung der Leitlinien zu Anhang V (z. B. Klärung der Stellung zu genetisch veränderten Organismen als natürliche Quelle)
    • Änderung der Leitlinien zu den Anforderungen für Monomere und Polymere
    • Leitlinien zur Registrierung von Zwischenprodukten (Auslegung des Begriffs „streng kontrollierte Bedingungen“)

  • Leitlinien zu den Informationsanforderungen und zur Stoffsicherheitsbeurteilung
    • Umfang der Expositionsbeurteilung
    • Expositionsbasierte Anpassung und streng kontrollierte Bedingungen
    • Expositionsszenarien für das Abfallstadium des Lebenszyklus
    • Ableitung von DNEL-/DMEL-Werten aus Humandaten

  • Leitlinien zu den Anforderungen für Stoffe in Erzeugnissen
  • Leitlinien zu Sicherheitsdatenblättern
  • Leitlinien zur Einhaltung der Bestimmungen der CLP-Verordnung –Anwendung der CLP-Kriterien (Kennzeichnung)

Einige weiter Leitlinien wurden in den letzten Wochen fertig gestellt, als da wären:

  • Format Expositionsszenario und CSR
  • Tier 1 – Expositionsabschätzung am Arbeitsplatz (R.14)
  • Tier 1 – Umweltexpositionsabschätzung (R.16)
  • Leitlinie zur Erstellung eines Dossier zur harmonisierten Einstufung und Kennzeichnung

Der aktuelle Stand der Leitlinienentwicklung ist zu finden auf der ECHA Internetseite unter: http://guidance.echa.europa.eu/guidance4_en.htm


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3. Weiterentwicklung der Kandidatenliste

Am 18. Juni 2010 sind acht weitere Stoffe auf die Kandidatenliste aufgenommen worden. Bei den Stoffen handelt es sich um folgende Substanzen:

Stoff

EINECS-Nr.

(CAS-Nr.)

Grund für die Aufnahme

Verwendungen der Stoffe

Natriumchromat

231-889-5

(7775-11-3)

Karzinogen, mutagen und reproduktions-toxisch
(Art. 57a, 57b und 57c)

Natriumchromat wird hauptsächlich verwendet als Zwischenprodukt in der Herstellung von anderen Chromverbindungen und eingeschränkt als Analysenchemikalie in Laboranwendung. Andere mögliche Verwendungen sind in der Literatur erwähnt; es ist allerdings unklar, ob diese innerhalb der EU Anwendung finden.

Kaliumchromat

232-140-5

(7789-00-6)

Karzinogen, mutagen und reproduktions-toxisch
(Art. 57a, 57b und 57c)

Kaliumchromat wird als Korrosionsschutzmittel bei der Behandlung und Beschichtung von Metallen, in der Herstellung von Reagenzien, Chemikalien und Textilien, als Färbemittel in Keramik, in der Herstellung von Pigmenten und Tinten und als Analysenchemikalie im Labor verwendet.

Kaliumdichromat

231-906-6

(7778-50-9)

Karzinogen, mutagen und reproduktions-toxisch
(Art. 57a, 57b und 57c)

Kaliumdichromat wird für Chromherstellung und als Korrosionsschutzmittel bei der Behandlung und Beschichtung von Metallen verwendet. Desweiteren wird es als Beize in der Textilherstellung, als Analysenchemikalie im Labor, als Reinigungsmittel für Laborglas, in der Darstellung anderer Reagenzien und als Oxidationsmiettel in der Photolithographie verwendet.

Ammoniumdichromat

232-143-1

(7789-09-5)

Karzinogen, mutagen und reproduktions-toxisch
(Art. 57a, 57b und 57c)

Ammoniumchromat wird hauptsächlich als Oxidationsmittel verwendet. Andere bekannte Anwendungen liegen in der Herstellung von photosensitiven (lichtempfindlichen) Screens und als Beizmittel in der Textilverarbeitung. Weniger häufige Anwendungen scheinen die Metallbearbeitung und als Analysenchemikalien für den Laborbedarf zu umfassen.

Trichlorethylen
(Trichlorethen)

201-167-4

(79-01-6)

Karzinogen
(Art. 57a)

Trichlorethylen wird hauptsächlich als Zwischenprodukt in der Herstellung von chlorierten und fluorierten organischen Verbindungen verwendet. Andere Anwendungen sind für die Reinigung und Entfettung von Metallteilen oder als Lösungsmittel in Klebstoffen.

Borsäure

233-139-2,

(10043-35-3)

 

234-343-4

(11113-50-1)

Reproduktions-toxisch
(Art. 57c)

Borsäure findet breite Anwendung in seiner Eigenschaft als konsistenzbeeinflussendes, flammhemmendes, antiseptisches und konservierendes Mittel. Es ist Bestandteil von Detergenzien und Reinigern, Klebstoffen, Spielzeug, Industriellen Flüssigkeiten (industrial fluids), Bremsflüssigkeiten, Glas, Keramik, Flamm- Hemmer/ Brandschutzmittel, Anstrichfarben, Desinfektionsmittel, Kosmetika, Lebensmittelzusatzstoff, Düngemittel, Insektiziden und anderen Produkten.

Borax, Natriumtetraborat

215-540-4

(1303-96-4, 1330-43-4, 12179-04-3)

Reproduktions-toxisch
(Art. 57c)

Natriumtetraborat (Dinatriumtetraborat, Borax) und Tetrabordinatiumheptaoxid (-Hydrat) bilden in wässriger Lösung die gleichen Verbindungen.

Nutzung in einer Vielzahl von Anwendungen, z.B. in Detergenzien und Reinigern, in Glas und Glasfasern, Keramik, Industriellen Flüssigkeiten (industrial fluids), Metallurgie, Klebstoffen, Flammhemmern / Brandschutzmitteln, Körperpflegeprodukten, Bioziden/ Pestiziden, Düngemitteln.

Tetrabordinatriumheptaoxid

235-541-3

(12267-73-1)

Reproduktions-toxisch
(Art. 57c)

Natriumtetraborat (Dinatriumtetraborat, Borax) und Tetrabordinatiumheptaoxid (-Hydrat) bilden in wässriger Lösung die gleichen Verbindungen.

Nutzung in einer Vielzahl von Anwendungen, z.B. in Detergenzien und Reinigern, in Glas und Glasfasern, Keramik, industriellen Flüssigkeiten (industrial fluids), Metallurgie, Klebstoffen, Flammhemmern / Brandschutzmitteln, Körperpfledeprodukten, Bioziden / Pestiziden, Düngemitteln.

 

Damit befinden sich augenblicklich 38 Stoffe auf der Kandidatenliste, zu finden auf der Internetseite der ECHA unter : http://echa.europa.eu/chem_data/authorisation_process/candidate_list_table_en.asp?sortby=Date_inclusion&order=ascending

In einer Presserklärung der EU Kommission vom 25. März 2010 wurde berichtet, dass nach einem zwischen Kommission und ECHA abgestimmten Zeitplan die Kandidatenliste bis 2012 um 106 Stoffe erweitert werden soll. Eine konkrete Liste wurde aber bisher nicht veröffentlicht.

Im Juni 2011 müssen der ECHA dann auch die SVHC der Kandidatenliste nach Artikel 7(2) gemeldet werden. Produzenten oder Importeure von Erzeugnissen haben eine Mitteilungspflicht gegenüber der ECHA, wenn Ihr Erzeugnis einen Stoff aus der Kandidatenliste enthält und:

  1.  der Stoff in einer Konzentration von über 0,1 % (w/w) enthalten ist

und

  1. seine Mengen in den produzierten/importierten Erzeugnissen insgesamt über 1 t/a pro Unternehmen liegen

Stoffe, die vor dem 1. Dezember 2010 in die Kandidatenliste aufgenommen wurden/werden, dürfen nicht später als am 1. Juni 2011 angemeldet werden.

Stoffe, die am oder nach dem 1. Dezember 2010 in die Kandidatenliste aufgenommen werden, dürfen nicht später als innerhalb von 6 Monaten nach ihrer Aufnahme angemeldet werden.

Hinweis: Eine Mitteilung ist allerdings nicht erforderlich, wenn

  1. der Stoff bereits für die Anwendung bereits registriert worden ist (Artikel 7(6). Dies dürfte oft der Fall sein. Informationen zu registrierten Stoffen und den identifizierten Verwendungen werden der zukünftig öffentlich zugänglichen Datenbank bei der ECHA zu entnehmen sein.
  2. der Produzent oder Importeur eines Erzeugnisses die Exposition des Menschen und der Umwelt während der Anwendung und der Entsorgung des Erzeugnisses ausschließen kann. Dann liefert der Produzent oder Importeur dem Abnehmer des Erzeugnisses jedoch geeignete Anweisungen (Artikel 7(3).

Zu den direkten Pflichten, die sich aus der Kandidatenliste ergeben, besuchen Sie auch die Internetseiten des REACH Hamburg Netzwerks unter http://reach.hamburg.de/114.html


 


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4. REACH-IT update: CLP-Meldung online möglich

Die ECHA hat die REACH-IT aktualisiert. Wichtigste Neuerung ist, dass Hersteller und Importeure ihre Meldungen zum Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis nach der CLP-Verordnung nun online durchführen können. Nach der Eingabe von Stoffidentifizierungsdaten (z.B. EINECS-Nr., Reinheit, Verunreinigungen) kann der Nutzer die bereits gemeldeten Einstufungen und Kennzeichnungen zu dem Stoff aufrufen. Anschließend kann eine bereits erfolgte Einstufung, die der eigenen Einstufung des Stoffes entspricht, ausgewählt und übernommen werden.

Zur Unterstützung der Nutzer hat die ECHA auch einen entsprechenden „Practical Guide“ auf Deutsch herausgegeben. Dieser vermittelt eine Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten, wie die Meldung durchzuführen ist:

  1. Reichen Sie ein in IUCLID 5 erstelltes Dossier mit Ihrer Einstufungs- und Kennzeichnungsmeldung ein: erstellen Sie ein Meldungsdossier in Ihrer lokalen IUCLID-5-Installation und laden Sie es direkt in REACH-IT hoch.
  2. Reichen Sie eine Sammelmeldung ein: laden Sie eine XML-Sammeldatei in REACH-IT hoch (als EXCEL-Vorlage erhältlich auf der ECHA Seite unter: http://echa.europa.eu/clp/inventory_notification/tools_download_en.asp ).
  3. Reichen Sie eine Einstufungs- und Kennzeichnungsmeldung online ein, indem Sie die verlangten Informationen für jeden einzelnen Stoff nacheinander direkt in das REACH-IT-System eingeben.

Es ist auch möglich, dass mehrere Firmen zusammen eine solche Meldung durchführen. Das kann z.B. dann sinnvoll sein, wenn in einem SIEF bereits eine Einstufung und Kennzeichnung erarbeitet wurde, aber 2010 noch nicht als Teil einer Registrierung an das Verzeichnis übermittelt wurde. Dann ist eine separate Meldung unter Umständen nötig, um die CLP Pflicht zu erfüllen.

Den „Practical Guide“ erhalten sie bei der ECHA unter (deutsch): http://echa.europa.eu/doc/publications/practical_guides/pg_7_clp_notif_de.pdf

Ein weiterer Leitfaden zum Thema wurde von der CEFIC erstellt (englisch): cefic.org/Files/Publications/CL-notification_for_publishing.pdf


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5. IUCLID Hilfen jetzt teilweise in Deutsch und anderen Sprachen erhältlich

Teile des online-IUCLID Hilfesystems, das als sogenannte plug-ins in IUCLID 5.2.0 integriert werden, wurden ins Deutsche und in andere europäische Sprachen übersetzt, um Nutzern den Umgang mit der Datenbankeingabemaske zu erleichtern.

Die Teile (A) Einleitung, (B) Aufgabe und allgemeiner Aufbau und (C) Nutzungsmöglichkeiten und „How To Guides“ wurden übersetzt und sind nach der Installation von IUCLID 5.2.0 während der Dateneingabe online für den Nutzer verfügbar.

Eine schriftliche Anleitung, wie diese online-Hilfe installiert wird ist ebenfalls verfügbar.

Außerdem gibt es ein neues Suchmodul für IUCLID 5.2, das dem Nutzer verbesserte Suchfunktionen in seiner IUCLID Datenbank bereitstellen soll.

IUCLID 5.2.0 ist nach einer Anmeldung erhältlich unter iuclid.echa.europa.eu/index.php. Die Neuerungen können im Download Bereich Ihres IUCLID Accounts abgerufen werden.


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Neues von nationalen Behörden ,Verbänden, NGOs


1. CEFIC Library zum Use Mapping erschienen

Die CEFIC hat eine Übersicht der branchenspezifischen Use Mappings zusammengestellt und veröffentlicht. Firmen müssen im Rahmen von REACH die identifizierten Verwendungen (identified Uses) bewerten, in denen ihre Stoffe eingesetzt werden. Zur Unterstützung ihrer Mitgliedsfirmen haben verschiedene Verbände für ihre Branche typische Verwendungen zusammengestellt (Mapping) und in die Sprache der REACH Use Deskriptoren übersetzt. Die verschiedenen Branchenansätze finden sich nun in der CEFIC Aufstellung, zu erhalten unter:
http://cefic.org/templates/shwPublications.asp?HID=750


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2. CEFIC ermahnt seine Mitglieder zu fairem und transparentem Umgang bei der Kostenteilung

In einer Mitteilung hat die CEFIC seine Mitgliedsunternehmen zu einem fairen und transparenten Umgang bei der Kostenteilung aufgerufen. Darin wird vor allem nochmals betont, dass die einzelnen Kosten für alle SIEF-Mitglieder erkennbar und nachvollziehbar dokumentiert sein sollen. Dies beinhaltet sowohl die Kosten für die Aufrechterhaltung der SIEF-Kommunikation, als auch die aktive Arbeit an der Erstellung eines Registrierungsdossiers. Nachlesbar auf der CEFIC Internetseite unter:
http://cefic.org/Files/Publications/Cefic-note_transparency-on-cost-sharing-in-SIEFs_310510.pdf


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3. Technidata Toolbox für IUCLID 5

Ein kommerzielles Angebot zur Verbesserung der Eingaben in die IUCLID Datenbank bietet die Firma Technidata an.
Schwerpunkte der Toolbox liegen in der Verbesserung folgender Funktionen:

  • Löschen von mehreren ausgewählten Dossier in einem Schritt
  • Entfernen der Änderungshistorie bei Stoffen, Endpunkten etc.
  • Vollständige Übernahme von Dossier-Daten in Substanz-Daten
  • Überarbeiten der Kontaktdaten in IUCLID Kapitel 1.1 von mehreren ausgewählten Stoffen in einem einzigen Schritt

Die Toolbox richtet sich vor allem an

  • Firmen, die sehr viele Stoffe bearbeiten und melden müssen,
  • Berater, die IUCLID Dossiers als Auftragsarbeit erstellen und
  • Unternehmen, welche die IUCLID Netzwerkversion einsetzen.

Eine Vorstellung der Toolbox wird in kostenlosen Web-Seminaren angeboten. Termine sind:
Mi. 23. Juni 2010, 10:30 - 11:00 oder Di.  29. Juni 2010, 14:00 - 14:30
Die Anmeldung erfolgt über eine  unverbindliche eine Email an IUCLID <IUCLID@technidata.com>.
Als Ansprechpartner steht Ihnen gerne Herr Jochen Rominger (Tel. +49 (0) 75 44 / 9 70-2 63) zur Verfügung.


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4. REACH – Leitfaden für Recycling-Baustoffe

Die Bundesgütegemeinschaft Recycling-Baustoffe e.V. hat im Mai 2010 einen Leitfaden für Recycling-Baustoffe unter REACH herausgegeben. Darin wird erläutert, unter welchen Bedingungen Recycling-Baustoffe ihre Abfalleigenschaft verlieren und in den Regelungsbereich von REACH fallen. Es wird eine Begründung gegeben, warum nach RAL 501-1 gütegesicherte Recycling-Baustoffe unter REACH Erzeugnisse sein können und welche Aufgaben Recycler in Hinsicht auf die Registrierpflichten haben.

Erhältlich ist der Leitfaden auf den Seiten der Bundesgütegemeinschaft Recycling-Baustoffe e.V. unter:
www.recycling-bau.de/PDF/REACh_Leitfaden_Druckfassung.pdf


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Veranstaltungen


1. Webinar zu „Business Rules“ ECHA

Termin: 28 Juni 2010, 14:00 (MEZ)

Anmeldeschluss: 26 June 2010

Veranstalter: Europäische Chemikalienagentur

Veranstaltungstyp: Webinar

Zielgruppe:           Die Veranstaltung steht jedem offen, der eine Registrierung durchführen muss und in diesem Rahmen ein Dossier einreicht.

Inhalte: Die Teilnehmer sollen einen effizienteren Umgang mit der REACH-IT lernen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der erfolgreichen Umsetzung der Vorgaben zur Erfüllung der „business rules“ Häufig gemachte Fehler werden erläutert und es wird gezeigt, wie diese vermieden werden können.

Kosten: keine

Anmeldung: https://echa-events.webex.com/echa-events/onstage/g.php?t=a&d=707521395


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2. Bundesstelle Chemikalien: CLP und REACH - Die Frist 1. Dezember 2010 rückt näher

Termin: 30. August 2010, 10:30 -16:00

Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Stahlhalle der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund

Veranstalter: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Veranstaltungstyp: Informationsveranstaltung (Frontalvorträge mit Diskussion)

Zielgruppe: Die Veranstaltung steht jedermann offen, ist jedoch besonders für Unternehmen von Interesse, die Registrierungs- und Meldefristen in den Jahren 2010 und 2011 einhalten müssen. Auch für Industrieverbände, Unternehmen im Allgemeinen, nationale Behörden, NRO, Vertreter von Drittstaaten und die Presse dürfte die Veranstaltung von Interesse sein.

Vorkenntnisse:    Vorkenntnisse sollten vorhanden sein

Inhalt:

  • Pflichten unter CLP/REACH: Überschneidungen und Synergien
  • Verfahren zur harmonisierten Einstufung: Rolle von Industrie und Behörden
  • Konsequenzen der Selbsteinstufung
  • Stoffidentität und Verunreinigungen: Auswirkungen auf die Einstufung
  • Wie werden Daten zur Einstufung und Kennzeichnung an die ECHA übermittelt?
  • Aus Alt mach Neu: Überführung der Einstufung und Kennzeichnung in das neue Recht an Beispielen für Stoffe und Gemische
  • Herausforderungen bei der Umsetzung der CLP-VO: Schwierigkeiten gemeinsam meistern
  • Veränderungen im Sicherheitsdatenblatt durch CLP und die aktuelle Änderung der REACH-Verordnung

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie im Internetauftritt der BAuA unter http://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2010/08.30-REACH.html

Teilnahmebedingungen: 50,00 Euro / je Teilnehmer

Kontakt:

(fachlich):

Andreas Fleischer

Tel. 0231 9071-2535

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Friedrich-Henkel-Weg 1-25

44149 Dortmund

(Organisation):

Martina Michels-Kalina

Tel. 0231 9071-2323

Fax 0231 9071-2679

E-Mail:  reach-clp@baua.bund.de

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Friedrich-Henkel-Weg 1-25

44149 Dortmund

Detailinformationen und Anmeldung:

Anmeldefrist:  20.08.2010

Link zu Onlineanmeldung:  http://www.baua.de/cln_137/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2010/Anmeldung-REACH-Tagung/Anmeldeformular.html


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3. BDI-REACH-Workshop Aktuelle Implementierungsfragen und –ansätze unter REACH und CLP Berlin, 30. August 2010

Termin: 30. August 2010, 10:00 -18:30

Ort: Haus der Deutschen Wirtschaft,- Berlin

Veranstalter: Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI)

Veranstaltungstyp: Informationsveranstaltung (Frontalvorträge mit Diskussion)

Zielgruppe:           Die Veranstaltung steht jedermann offen

Vorkenntnisse:    Vorkenntnisse sollten vorhanden sein

Inhalt:

  • REACH – Registrierung: Stand der Entwicklung, aktuelle Erfahrungen, Problemkreise und Lösungsansätze, aktuelle Themen in der Directors Contact Group
  • REACH – Zulassung: Stand, Perspektiven offene Fragen, Kandidatenliste
  • REACH – Informationsfluss in der Lieferkette: Sicherheitsdatenblätter und Standardsatzkatalog EuPhraC, Informationsfluss unter Art. 7 (1), 33
  • CLP – Einstufung und Kennzeichnung: Fristen, Pflichten und Umsetzung

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie im Internetauftritt des BDI unter http://reach.bdi.info/Veranstaltungen/Programm_8_WS.pdf

Teilnahmebedingungen: 330,00 EUR inkl. 19 % USt

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Im Preis enthalten sind Tagungsunterlagen, Mittagessen, Tisch- und Pausengetränke. Bei Rücktritt bitten der BDI um schriftliche Abmeldung. Ein Ersatzteilnehmer kann auch kurzfristig gestellt werden. Entscheidend für die Teilnahme ist der Eingang der Anmeldebestätigung.

Kontakt:

Organisation und Anmeldung

Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.

(BDI)

Abteilung Umwelt und Technik

Breite Straße 29, 10178 Berlin

Haus der Deutschen Wirtschaft

Katrin Schmitz

Telefon +49 030 2028-1628

Telefax +49 030 2028-2628

E-Mail K.Schmitz@bdi.eu

Internet www.bdi.eu

Fachliche Auskünfte

Benjamin Bouanani

Telefon +49 030 2028-1516

Telefax +49 030 2028-2561

E-Mail B.Bouanani@bdi.eu

Detailinformationen und Anmeldung:

Anmeldefrist:  30. Juli 2010

Link zur Anmeldung:  Per Fax oder E-Mail Anmeldeformular unter  http://reach.bdi.info/REACH-helpdesk_veranstaltungen.htm


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Bereiten Sie sich auf die Meldung an das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis vor!