Herzlich Willkommen bei REACH Hamburg

REACH Hamburg - Newsletter, Ausgabe 2010-08

Liebe Leserinnen und Leser des REACH Hamburg Newsletters,

dieser Newsletter ist ein Service des Projektes REACH Hamburg, ein Projekt, das von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg initiiert wird, um die Wirtschaftsakteure die der Umsetzung der neuen Europäischen Chemikalienverordnung REACH zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Projekt und den Beteiligten finden Sie unter www.reach.hamburg.de

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, senden Sie uns eine E-Mail: reach-hamburg@oekopol.de

Der REACH Hamburg Newsletter wurde erstmalig mit der Ausgabe 6/08 im html Format versendet. Sollten sie das Textformat vorziehen, können sie diese Änderung hier einrichten.

Die aktuellen Meldungen im Überblick:


Neues aus der ECHA


1. Reduzierte Gebühren für KMU – ECHA Internetseite zur Bestimmung der Firmengröße

Die ECHA hat in ihrem Internetauftritt eine Seite mit Informationen zur Bestimmung der Firmengröße in ihr Angebot aufgenommen. Für Firmen ist es wichtig ihre Firmengröße korrekt zu bestimmen, da sich die Höhe der Gebühren für z. B. die Registrierung und andere gebührenpflichtige Aktivitäten nach der Größe des Unternehmens richtet. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) dürfen demnach deutlich reduzierte Gebühren entrichten. Grundlage für die Abgrenzung der Unternehmensgröße ist die Empfehlung der Kommission 2003/61/EG. Der Internetauftritt beinhaltet neben den Informationen zur Abgrenzung von KMU (in Deutsch Verfügbar) auch ein elektronisches Tool zur Bestimmung der Firmengröße (nur in Englisch).

Die ECHA fordert alle Firmen auf, ihre Größe nach diesen Kriterien nochmals zu überprüfen und ggf. Aktualisierungen bei anstehenden Registrierungen vorzunehmen.

Die Informationen auf der ECHA Seite finden Sie unter: http://echa.europa.eu/sme_de.asp
Eine Übersicht über die Gebühren finden Sie bei der EU-Kommission unter: http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/chemicals/reach/fees/levels/index_en.htm



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2. Geheimhaltung von Daten unter REACH

 

Unter REACH werden Informationen aus den Registrierungsdossiers öffentlich gemacht (z. B. zu den verschiedenen Endpunkten oder zur Einstufung und Kennzeichnung, vgl. auch REACH-HH NL 05/2010).
Zudem haben die Einreicher der Daten aber auch die Möglichkeit bestimmte Daten geheim zu halten. Dafür  ist eine Begründung zu liefern und eine Gebühr zu entrichten.
Eine Anleitung zur Übermittlung der Informationen über die geheimen Daten in dem IUCLID Registrierungsdossier, ist nun bei der ECHA erhältlich unter: http://echa.europa.eu/doc/reachit/dsm_16_confidentiality_claims.pdf
Eine Vorlage zur Übermittlung einer Begründung ist ebenfalls erhältlich.
Als PDF (inklusive screenshots von IUCLID): http://echa.europa.eu/doc/reachit/dsm_16_annex-confidentiality_template_instructions.pdf
Als bearbeitbares RTF (nur der Begründungsteil): http://echa.europa.eu/doc/reachit/ECHA_confidentiality_claim_template.rtf

Auch Daten, die in das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis gemeldet werden, werden öffentlich gemacht. Zum Teil kann hier der IUPAC-Name geheim gehalten werden. Das kann in folgenden Fällen geschehen:

  • Es handelt sich um Nicht-Phase-in-Stoffe,
  • Stoffe, mit einer Verwendung ausschließlich:
    • als Zwischenprodukte und/oder
    • in der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung und/oder
    • in der produkt- und verfahrensorientierten Forschung und Entwicklung

Soll der IUPAC-Name geheim bleiben, muss die Meldung mit IUCLID erfolgen (bei den anderen Methoden, Online- und Bulkmeldung, ist dies nicht möglich).
Außerdem muss auch hier eine Begründung wie oben beschrieben beigefügt und ein Ersatzname nach den Regeln von Richtlinie 1999/45/EG, Anhang VI, Teil B geliefert werden.




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Neues von nationalen Behörden ,Verbänden, NGOs


1. Zulassung und Beschränkung verstehen – neuer CEFIC Newsletter

Die CEFIC hat zur Information der REACH-Akteure einen Newsletter zum Thema Zulassung und Beschränkung heraus gegeben. In seiner ersten Ausgabe beschäftigt dieser sich mit dem REACH-Prozess der Zulassung (Authorisation).

Der Newsletter richtet sich mit diesen Themen speziell auch an solche REACH-Akteure, die nicht primär mit der Registrierung zu tun haben. Dazu zählen vor allem Anwender von chemischen Stoffen und Produzenten/Importeure von Erzeugnissen. Beschränkung und Zulassung bedeuten für solche Akteure häufig, dass ihnen Stoffe nicht mehr ohne weiteres zur Verfügung stehen, in ihren Produkten vorhanden sein dürfen oder sie, zumindest im Falle der Kandidatenstoffe für den Zulassungsprozess, vermehrt Informationen in der Lieferkette weiter reichen müssen.

Besonders bei der Zulassung kommt den Nachgeschalteten Anwendern von Stoffen eine besondere Aufgabe zu. Sie sind es, die eine Zulassung beantragen müssen, wenn sie einen Stoff des Anhangs XIV von REACH (erste Stoffe werden in Kürze erwartet) in einer Verwendung nutzen wollen. Eine Zulassung wird individuell von einer Firma beantragt, für einen bestimmten Stoff, in einer bestimmten Anwendung. Es ist natürlich möglich bei der Zusammenstellung von Informationen zusammenzuarbeiten oder Informationen über Fachverbände zu generieren und verfügbar zu machen, aber der letztendliche Antrag und die erteilte Genehmigung gilt für eine bestimmte Firma. Eine Zulassung erfordert:

  • die Ausarbeitung eines Stoffsicherheitsberichts (wenn nicht im Rahmen der Registrierung geschehen),
  • eine Zusammenstellung Möglicher Alternativen zu diesem Stoff,
  • daraus resultierend dann ein Substitutionsplan (eine Zulassung wird nur befristet erteilt, eine Substitution gefährlicher Stoffe grundsätzlich angestrebt), und
  • ggf. eine sozio-ökonomische Analyse (SEA, diese wird dann notwendig, wenn im CSR nicht nachgewiesen werden kann, dass die Risiken angemessen beherrscht werden, z.B. bei PBTs, CMR Stoffen ohne Grenzwert)

Dieses kann für Nachgeschaltete Anwender einen nicht unerheblichen Aufwand bedeuteten und es ist nötig sich frühzeitig mit den Methoden zur Erstellung der geforderten Unterlagen zu befassen. Der Zeitplan zur Beantragung einer Zulassung sieht vor, dass der Antrag zu einem festgelegten Datum spätestens eingereicht wird (abhängig von dem jeweiligen Stoff wird dieses Datum bei der Aufnahme in den Anhang XIV von REACH bereits festgelegt).

Die ECHA hat angekündigt möglichst schnell eine Leitlinie zur Erstellung einer SEA für einen Zulassungsantrag zu veröffentlichen. Gegenwärtig existiert diese nur für die SEA im Rahmen eines Beschränkungsvorschlags (siehe bei der ECHA: http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/sea_restrictions_en.pdf )

Das Umweltbundesamt wird im September eine Veranstaltung im Rahmen der Workshopreihe REACH in der Praxis zum Thema SEA in Berlin durchführen (näheres siehe unter Veranstaltungen )

Stoffe die einer Beschränkung unterliegen finden sich in REACH im Anhang XVII. Für eine neue Beschränkung müssen ebenfalls Daten zu einem Stoff gesammelt werden. Diese sind sogar noch umfangreicher als bei einer Zulassung, da ein Beschränkungsvorschlag die Risiken meist für mehrere Anwendungen gleichzeitig und EU-weit prüft. Die handelnden Akteure bei der Zusammenstellung der Daten sind aber hier die ECHA (im Auftrag der Kommission) oder die Mitgliedstaaten. Dennoch ist es wichtig für Akteure der Industrie ständig über Stoffverbote, die sich auf ihre Produkte auswirken könnten auf dem Laufenden zu bleiben, um hier aktiv zu Diskussionen um neue Beschränkungen eingreifen zu können und sich frühzeitig auf eine Umstellung auf Alternativen einrichten zu können.

Den CEFIC Newsletter finden sie unter: http://cefic.org/Files/Publications/20100813-Authorisation_Restriction-newsletter_1st%20part.pdf



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2. Registrierung frühzeitig ausprobieren – CEFIC Empfehlung

CEFIC empfiehlt allen Registranten möglichst frühzeitig zu registrieren um die technischen Hürden der Dossiereinreichung kennenzulernen und ggf. nachbessern zu können. Um die sogenannten Business Rules (also Regeln zu formalen Vorgaben für ein Dossier, keine inhaltlichen Anforderungen) erfüllen zu können, gibt es auch einige relevante Dokumente der ECHA und der CEFIC, die zuvor konsultiert werden sollten, als da sind:
•    ECHA-Manual: http://echa.europa.eu/doc/reachit/how_pass_business_verification.pdf
•    Cefic tips zu “how to overcome Business rules”: http://cefic.org/templates/shwPublications.asp?HID=750&T=1056
•    ECHA-Webinar zu Business rules: http://www.echa.europa.eu/news/webinars_en.asp
Die Empfehlung der CEFIC ist zu finden unter: http://cefic.org/Files/Publications/Cefic-Recommendation-for-early-submission.pdf


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3. Q & A zur gemeinsamen Registrierung von Zwischenprodukten

Die Registrierung von Zwischenprodukten kann unter Einreichung reduzierter Datenanforderungen erfolgen. Voraussetzung dafür ist der Nachweis streng kontrollierter Bedingungen. Dennoch kann die Registrierung eines Stoffes mit einer Verwendung als Zwischenprodukt und anderen Verwendungen (für die keine reduzierten Datenanforderungen gelten) in einem Registrierungsdossier erfolgen.
Welche Fragen sich dabei stellen, wenn die sehr unterschiedlichen Anforderungen erfüllt werden sollen und was zu beachten ist, thematisiert ein Dokument der CEFIC. Dieses Dokument finden sie unter: http://cefic.org/Files/Publications/Joint-submission-of-intermediates_230710.pdf  


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4. UBA F+E-Vorhaben "Analyse der Umsetzung der Anforderungen von Artikel 7 unter REACH bei importierten Erzeugnissen"

 

In einem UFOPLAN Projekt haben sich die Firmen UMCO Umwelt Consult und Ökopol im Auftrag des Umweltbundesamts mit den Regeln für Stoffe in Erzeugnissen befasst und folgende Fragen untersucht:

  • Ist ein ausreichender Schutz für Verbraucher und die Umwelt gegeben?
  • Werden innereuropäische Produzenten von Erzeugnissen gegenüber Importeuren von Erzeugnissen aus dem nicht EU-Ausland benachteiligt?

und daraus folgend,

  • Wie kann der Vollzug in den Bundesländern gestaltet werden?
  • Wie können Importeure ihre REACH Konformität nachweisen?
  • Wie kann das Schutzziel für Mensch und Umwelt erreicht werden?

Die Fragen wurden anhand bestehender Ansätze, in Diskussionsrunden und von Fallbeispielen bearbeitet. Eine ausführliche Projektbeschreibung finden sie unter: http://www.reach-info.de/importierte_erzeugnisse.htm
Dort erhalten sie auch den Abschlussbericht.

 


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Veranstaltungen Raum Hamburg


1. Handelskammer Hamburg: Informationsveranstaltung zur Europäischen Chemikalienverordnung REACH

Termin: 10. September 2010
Ort: Raum MERKUR, Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg
Veranstalter: Handelskammer Hamburg
Veranstaltungstyp: Informationsveranstaltung (Vorträge mit der Möglichkeit Fragen zu stellen)
Zielgruppe: Industrie, Nachgeschaltete Anwender, Handel, Handwerk
Vorkenntnisse: Einführungsveranstaltung
Inhalt:

  • Überblick
  • Konsequenzen für „nachgeschaltete Anwender“
  • Erfahrungen eines Außenhandelsunternehmens.
  • Erfahrungen eines Handwerksunternehmens

Teilnahmebedingungen: kostenlos, Veranstaltungssprache ist Deutsch
Detailinformationen und Anmeldung: Weitere Informationen zu der Veranstaltung und Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Anmeldefrist: bis zum 3. September 2010 erbeten


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2. Informationsveranstaltung zur Meldung von Chemikalien in das EU Einstufungs- & Kenzeichnungsverzeichnis

Termin: 15. September 2010, 14:00 -17:00
Ort: Ökopol GmbH, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Veranstalter:  REACH Hamburg Kompetenznetzwerk (siehe auch: www.reach.hamburg.de)
Netzwerk aus Verbänden, Unternehmen und Fachexperten zur Unterstützung der Hamburger Wirtschaft bei Umsetzung von REACH unter Federführung der Behörde für Wirtschaft und Arbeit
Veranstaltungstyp: Informationsveranstaltung mit Präsentationen und Online-Vorführungen mit Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Zielgruppe: Firmen, die Chemikalien herstellen oder importieren unabhängig von Mengen. Geschäftsführer und REACH-Beauftragte aus Hamburger Unternehmen, speziell von KMU, die sich über die Meldepflicht nach der CLP Verordnung informieren wollen.
Vorkenntnisse: Die Teilnehmer sollten bereits mit den grundlegenden REACH Anforderungen für ihr Unternehmen vertraut sein
Zentrale Themen:
Die CLP Verordnung (EU-GHS) verpflichtet alle Hersteller und Importeure von Stoffen als solchen oder in Gemischen, diese unter bestimmten Bedingungen unabhängig von ihrer Menge in ein neues Einstufungs- & Kennzeichnungsverzeichnis zu melden.
Fachexperten geben Informationen zu:

  • Wer muss die Meldung durchführen?
  • Welche Stoffe müssen gemeldet werden?
  • Welche Fristen sind einzuhalten?
  • Wie wird die Meldung durchgeführt?

Kosten:
Es wird ein Kostenbeitrag von 120,-€ pro Teilnehmer erhoben, der vorab zu entrichten ist.
Anmeldung:
Per E-Mail an: reach-hamburg@oekopol.de,
Bitte Unternehmen, Namen der Teilnehmer und Kontaktadresse angeben.
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 4 Teilnehmende. Bei starker Nachfrage können weitere Termine angeboten werden.
Für Rückfragen: Silke Detlefs, Olaf Wirth, Heike Lüskow, Ökopol GmbH, 040 - 39 100 20


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3. Einführungsveranstaltung: Anforderungen an Stoffe in Erzeugnissen unter REACH

Informationsveranstaltung zu den neuen Anforderungen an Erzeugnisse unter REACH

Termin: 16. September 2010, 14:00 -17:00 Uhr
Ort: Ökopol GmbH, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Veranstalter: REACH Hamburg Kompetenznetzwerk (siehe auch: www.reach.hamburg.de)
Netzwerk aus Verbänden, Unternehmen und Fachexperten zur Unterstützung der Hamburger Wirtschaft bei Umsetzung von REACH unter Federführung der Behörde für Wirtschaft und Arbeit
Veranstaltungstyp:
Informationsveranstaltung mit Präsentationen mit Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Zielgruppe: Firmen, die Erzeugnisse produzieren, handeln oder importieren und daher nach REACH verpflichtet sein können Informationen über Stoffe in Erzeugnissen zu erheben und in der Lieferkette weiterzureichen.
Vorkenntnisse:     keine
Zentrale Themen:
Für viele Händler und Importeure sind die Anforderungen, die an die Kenntnis über Inhaltsstoffe in Erzeugnissen unter REACH gestellt werden, Neuland. In dieser Veranstaltung wollen wir Akteure, die sich bisher noch nicht genauer damit beschäftigen konnten, darüber informieren, welche Pflichten unter REACH bestehen und Ansätze für die praktische aufzeigen. Fachexperten geben Auskunft zu:

  • Kurzüberblick "Was ist REACH"
  • Neue Anforderungen an Stoffe in Erzeugnissen
  • Was ist aktuell zu tun?

Kosten: Es wird ein Kostenbeitrag von 120,-€ pro Teilnehmer erhoben, der vorab zu entrichten ist.
Anmeldung:
Per E-Mail an: reach-hamburg@oekopol.de,
Bitte Unternehmen, Namen der Teilnehmer und Kontaktadresse angeben.
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 4 Teilnehmende. Bei starker Nachfrage  können weitere Termine angeboten werden.
Für Rückfragen: Silke Detlefs, Olaf Wirth, Heike Lüskow, Ökopol GmbH, 040 - 39 100 20


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4. Updateveranstaltung : Erzeugnisse unter REACH

Informationen zu aktuellen Entwicklungen aus dem Bereich REACH und Erzeugnisse
Termin:
17. September 2010, 14:00 -17:00 Uhr
Ort: Ökopol GmbH, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Veranstalter: REACH Hamburg Kompetenznetzwerk (siehe auch: www.reach.hamburg.de)
Netzwerk aus Verbänden, Unternehmen und Fachexperten zur Unterstützung der Hamburger Wirtschaft bei Umsetzung von REACH unter Federführung der Behörde für Wirtschaft und Arbeit
Veranstaltungstyp: Informationsveranstaltung mit Präsentationen mit Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Zielgruppe: Firmen, die Erzeugnisse produzieren, handeln oder importieren und daher nach REACH verpflichtet sein können Informationen über Stoffe in Erzeugnissen zu erheben und in der Lieferkette weiterzureichen.
Vorkenntnisse: Die Teilnehmer sollten bereits mit den grundlegenden REACH Anforderungen für ihr Unternehmen vertraut sein
Zentrale Themen:
Gegenwärtig wird die offizielle Leitlinie der ECHA zu Stoffen in Erzeugnissen überarbeitet. Eine Veröffentlichung der endgültigen Fassung ist jedoch durch das Moratorium der ECHA keine Leitlinien bis nach dem 01. Dezember 2010 verabschieden zu wollen, nicht zu erwarten. Gleichzeitig schreitet die Erweiterung der Kandidatenliste weiter voran. Zudem ist zu erwarten, dass bald erste Stoffe auf den Anhang XIV der zulassungsbeschränkten Stoffe aufgenommen werden sollen.
Fachexperten geben Informationen zu:

  • Änderungen im aktuellen Entwurf des Leitfadens:
    • Auslegung der 0,1% Schwelle nicht auf Teilkomponente sondern auf das komplexe Erzeugnis
    • Informationsermittlungspflichten in der Lieferkette

  • Fortschreibung der Kandidatenliste (Gerüchte - Tatsachen)
  • Kurzüberblick über den Zulassungsprozesses – Identifizierung von SVHC – Kandidatenliste –Anhang XIV

Kosten: Es wird ein Kostenbeitrag von 120,-€ pro Teilnehmer erhoben, der vorab zu entrichten ist.
Anmeldung:
Per E-Mail an: reach-hamburg@oekopol.de,
Bitte Unternehmen, Namen der Teilnehmer und Kontaktadresse angeben.
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 4 Teilnehmende. Bei starker Nachfrage  können weitere Termine angeboten werden.
Für Rückfragen: Silke Detlefs, Olaf Wirth, Heike Lüskow, Ökopol GmbH, 040 - 39 100 20


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Veranstaltungen Überregional


1. REACH in der Praxis, Fachworkshop 11: Zugang und Nutzung der REACH-Daten durch die Vollzugsbehörden

Termin: 31. August 2010, 12:30 -16:30 Uhr
Ort: UBA Berlin, Bismarckplatz 1, 14193 Berlin, Raum Nr. 1134
Veranstalter: Umweltbundesamt (UBA)
Veranstaltungstyp:
Informationsveranstaltung mit Präsentationen mit Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Vertreter aus Bundes- und Länderbehörden, für die die durch REACH generiert Stoffinformationen nützlich sein werden.
Vorkenntnisse: keine
Zentrale Themen:
Im Rahmen des Workshops wird dargestellt, welche Daten durch die Industrie zur Erfüllung der Anforderungen gem. REACH zusammengetragen werden. Es wird erläutert, welche Informationen von der ECHA gem. REACH öffentlich zugänglich gemacht werden müssen und wie der Zugang zu diesen Daten vorgesehen ist.
Die Konzepte und Zeitpläne des Datenzugangs für die verschiedenen Akteure in den Landes- und Bundesbehörden werden präsentiert. Am Beispiel der PNECs sollen Verfahren der Qualitätssicherung der Daten vorgestellt werden. In Diskussionsrunden mit Vertretern der Länderbehörden im April und Juli 2010 wurden Fragen und Antworten aus der Praxis der Nutzung von REACH-Informationen im anlagenbezogenen Vollzug diskutiert. Die Ergebnisse wollen wir auf dem Workshop präsentieren und mit Ihnen diskutieren.
Kosten: keine.
Anmeldung:
Interessenten können sich unter der E-Mailadresse: anmeldung@reach-konferenz.de anmelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 begrenzt. Wir bitten um Verständnis, dass wir daher eventuell nicht alle Anmeldungen bestätigen können.
Die Vorträge und die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden aber allen Interessierten über die Internetadressen: www.reach-konferenz.de und www.reach-info.de zur Verfügung gestellt. Dort finden Sie auch die Materialien der bereits durchgeführten Workshops der Reihe „REACH in der Praxis“


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2. REACH in der Praxis Fachworkshop Nr. 12: Sozioökonomische Analysen unter REACH

Termin: 13. September 2010, 10:00 -16:45 Uhr
Ort: Presse- und Besucherzentrum, Eingang Reichstagufer 14, 10117 Berlin
Veranstalter: Umweltbundesamt (UBA)
Veranstaltungstyp: Informationsveranstaltung mit Präsentationen und Arbeitsgruppen mit Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich sowohl an Stoffhersteller und Stoffanwender, die von Beschränkungsverfahren betroffen sein können, als auch an andere Unternehmen, die ggf. in die Situation kommen können Zulassungsanträge stellen oder kommentieren zu müssen.
Neben diesen Unternehmen und ihren (Fach-) Verbänden gehören auch Behördenvertreter und Vertreter weiterer Institutionen, die zukünftig Zulassungs- und Beschränkungsverfahren begleiten werden, zur Zielgruppe dieses Workshops.
Vorkenntnisse: Die Teilnehmer sollten bereits mit den grundlegenden REACH Anforderungen für ihr Unternehmen vertraut sein
Zentrale Themen:
Im Rahmen eines vor kurzem abgeschlossenen Forschungsvorhabens des Umweltbundesamtes wurden von den beauftragten Gutachtern (Ökopol, Hamburg und RPA, Lodden, UK) Eckpunkte zum Vorgehen in sozioökonomischen Analysen zusammengestellt und in einem Leitfaden beschrieben. Die Ausführungen im Leitfaden basieren auf den bisherigen Erfahrungen mit sozioökonomischen Folgenabschätzungen und den aktuellen Diskussionen auf EU Ebene. Die Beschreibungen der strukturellen und methodischen Anforderungen sind mit konkreten Fallbeispielen unterlegt, in denen abgeschlossene Folgenabschätzungen aus dem EU-Altstoffprogramm als Grundlage dienten. Die Inhalte dieses Leitfadens werden im Laufe des Fach-Workshops vorgestellt und erläutert.
Darüber hinaus soll weiteren betroffenen Kreisen die Möglichkeit gegeben werden, eigene Erfahrungen und Anforderungen in Hinsicht auf die zukünftigen sozioökonomischen Analysen vorzustellen.
Die Arbeiten im Forschungsprojekt wurden von einem Begleitkreis aus Vertretern der Wirtschaft, der Behörden und NGOs unterstützt. Die Diskussionen im Begleitkreis haben gezeigt, dass alle Beteiligten unsicher sind, wie mit qualitativen und/oder semi-quantitativen Informationen in einer SEA umzugehen ist. Einerseits wurden Vereinfachungen im Verfahren der SEA angesichts begrenzter zeitlicher und personeller Ressourcen allseits als notwendig anerkannt. Andererseits wurde kritisch gesehen, wie hierüber ausreichend Transparenz und damit Glaubwürdigkeit hergestellt werden kann.
Vor dem Hintergrund derartiger Fragestellungen sowie der Erkenntnis, dass es durchaus nationale Besonderheiten bei den Folgewirkungen (z.B. aufgrund spezifischer Wirtschaftsstrukturen und/oder Nutzungsmuster) geben kann, wurde im Begleitkreis intensiv über Möglichkeiten diskutiert, wie innerhalb Deutschlands eine eigene Diskussion und damit Begleitung der Beschränkungs- und Zulassungsverfahren auf der EU-Ebene erfolgen kann.
Diese Überlegungen sollen im Rahmen des Fachworkshops in einem breiteren Rahmen diskutiert und weiterentwickelt werden.

Genauere Informationen zum Inhalt des Workshops und ein vorläufiges Programm finden sie unter http://reach-konferenz.de/WS12.htm
Kosten: keine.
Anmeldung: http://www.reach-konferenz.de/anmeldung.htm


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Bereiten Sie sich auf die Meldung an das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis vor!