Herzlich Willkommen bei REACH Hamburg

REACH Hamburg - Newsletter, Ausgabe 2010-09

Liebe Leserinnen und Leser des REACH Hamburg Newsletters,

dieser Newsletter ist ein Service des Projektes REACH Hamburg, ein Projekt, das von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg initiiert wird, um die Wirtschaftsakteure die der Umsetzung der neuen Europäischen Chemikalienverordnung REACH zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Projekt und den Beteiligten finden Sie unter www.reach.hamburg.de

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, senden Sie uns eine E-Mail: reach-hamburg@oekopol.de

Der REACH Hamburg Newsletter wurde erstmalig mit der Ausgabe 6/08 im html Format versendet. Sollten sie das Textformat vorziehen, können sie diese Änderung hier einrichten.

Die aktuellen Meldungen im Überblick:


Neues aus der ECHA


1. Neue SVHCs für die Kandidatenliste – Konsultation zu 11 weiteren Stoffen gestartet

11 neue Stoffe werden augenblicklich hinsichtlich ihrer Identifizierung als neue Substances of Very High Concern (SVHC) untersucht. Dazu haben drei Mitgliedsstaaten Dossiers bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht, die nun veröffentlich wurden und von interessierten Kreisen kommentiert werden können. Im Anschluss an die Kommentierungsphase werden die Stoffe auf die Kandidatenliste aufgenommen, wenn als Ergebnis dieser öffentlichen Konsultation heraus kommt, dass die SVHC Kriterien (CMR, PBT, vPvB oder ähnliche Besorgnis) erfüllt sind. Die Dokumentation bisheriger Konsultationen sind bei der ECHA einzusehen unter:http://echa.europa.eu/about/organisation/committees/msc/msc_agreement_svhc_en.asp

Die Konsultationen zum anschließenden Priorisierungsverfahren zur Aufnahme der Kandidatenstoffe auf den Anhang XIV der zulassungspflichtigen Stoffe sind einzusehen unter:http://echa.europa.eu/chem_data/authorisation_process/annex_xiv_rec/subst_spec_docs_en.asp

Die augenblicklich diskutierten Stoffe sind (Informationen auf den Seiten der ECHA unter http://echa.europa.eu/consultations/authorisation/svhc/svhc_cons_en.asp

Stoff

EC-Nummer

CAS-Nummer

SVHC Eigenschaft

Anwendungen

Cobalt(II) sulphat

233-334-2

10124-43-3

CMR

Hauptanwendung Herstellung anderer Chemikalien

Weitere Anwendungen:

Herstellung von Katalysatoren, Trocknern, Oberflächenbehandlung, Rostschutz, Herstellung von Pigmenten, Entfärber (in Glas und Keramik), Batterien, Tierfutterzusatzstoff, Bodendünger und andere

Cobalt(II) dinitrat

233-402-1

10141-05-6

CMR

Hauptanwendung Herstellung anderer Chemikalien und Herstellung von Katalysatoren

Weitere Anwendungen:

Oberflächenbehandlung

Batterien

Cobalt(II) carbonat

208-169-4

513-79-1

CMR

Hauptanwendung Herstellung von Katalysatoren

Weitere Anwendungen:

Herstellung anderer Chemikalien

Lebensmittelzusatzstoff

Pigmentherstellung

Haftmittel (in Grundierungen)

Cobalt(II) diacetat

200-755-8

71-48-7

CMR

Hauptanwendung Herstellung von Katalysatoren

Weitere Anwendungen:

Herstellung anderer Chemikalien

Oberflächenbehandlung

Legierungen

Herstellung von Pigmenten

Gummihaftung

Nahrungsmittelzusatzstoff

2-Methoxyethanol

203-713-7

109-86-4

CMR

Lösemittel, Zwischenprodukt, Zusatzstoff für Treibstoffe

2-Ethoxyethanol

203-804-1

110-80-5

CMR

Lösemittel, Zwischenprodukt

1,3,5 Trichlorobenzol

203-608-6

108-70-3

PBT ähnlicher Stoff

(vergleichbarer Anlass zur Besorgnis)

Zwischenprodukt, Lösemittel bei Synthesen

Bestandteil von Erzeugnissen

In Gemischen bereits verboten

1,2,3 Trichlorobenzol

201-757-1

87-61-6

PBT ähnlicher Stoff

(vergleichbarer Anlass zur Besorgnis)

Zwischenprodukt, Lösemittel bei Synthesen

Bestandteil von Erzeugnissen

In Gemischen bereits verboten

1,2,4 Trichlorobenzol

204-428-0

120-82-1

PBT ähnlicher Stoff

(vergleichbarer Anlass zur Besorgnis)

Zwischenprodukt, Lösemittel bei Synthesen

Bestandteil von Erzeugnissen

In Gemischen bereits verboten

Chromtrioxid

215-607-8

1333-82-0

CMR

Metallbearbeitung,

Fixiermittel in wasserlöslichen Holzschutzmitteln

Säuren die aus Chromtrioxid hergestellt werden und deren Oligomere

Diese Gruppe enthält::

 

 

CMR

Metallbearbeitung,

Fixiermittel in wasserlöslichen Holzschutzmitteln

Chromsäure

231-801-5

7738-94-5

 

 

Dichromsäure

236-881-5

13530-68-2

 

 

Oligomere der Chromsäure und der Dichromsäure

-

-

 


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2. Expositionsszenarien für die Halbleiterindustrie – Beispiele der ECHA und ESIA

Der Verband der Halbleiterindustrie ESIA (European Semiconductor Industry Association) hat gemeinsam mit der ECHA eine Beispielsammlung von Expositionsszenarien für ihren Industriesektor herausgegeben. Darin wird gezeigt wie Expositionsszenarien unter den typischen industriellen Herstellungsbedingungen der Chipproduktion aussehen könnten. Annahmen sind darin beschrieben, wie sie unter Reinraumbedingungen herrschen (in Bezug auf strenge Kontrolle von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Partikelfreisetzung). Insgesamt werden drei Stoffe mit unterschiedlichen Verwendungen betrachtet. Es werden Erfahrungen beschrieben, die bei der Risikobewertung gemacht wurden. Außerdem werden typische Verwendungsbedingungen (operational conditions, OC) und übliche Risikomanagementmaßnahmen (RMM) dargestellt.

Erhältlich ist die Beispielssammlung bei der ECHA unter http://echa.europa.eu/news/na/201009/na_20100906_en.asp

oder

bei der ESIA unter http://www.eeca.eu/index.php/esh_chemicals/en/ 


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Neues von nationalen Behörden ,Verbänden, NGOs


1. REACH Broschüre zur sozioökonomischen Analyse (SEA) der Bundesstelle Chemikalien

Neben der Registrierung von Stoffen durch die Industrie regelt REACH auch weitere chemikalienrechtliche Prozesse: die Beschränkung und die Zulassung von Stoffen. Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Prozessen besteht darin, dass bei einer Beschränkung die Verwendung eines Stoffs grundsätzlich erlaubt ist, es sei den sie ist explizit durch die Beschränkung verboten. Die bestehenden Beschränkungen finden sich in Anhang XVII der REACH Verordnung. Bei einer Zulassung hingegen ist die Verwendung zunächst einmal ab einem bestimmten Datum (dem Sunset-Date) grundsätzlich verboten, es sein denn ein Unternehmen hat für eine bestimmte Verwendung eine Zulassung beantragt und genehmigt bekommen (Genehmigungen sind zeitlich befristet).

In beiden Prozessen spielt die SEA eine wichtige Rolle. Sie dient als Entscheidungshilfe bei der Auswahl und Überprüfung von Beschränkungsvorschlägen. In diesen Fällen wird eine SEA von den Behörden (Mitgliedsstaat oder ECHA), ggf. unter Mitwirkung der Industrie und anderen interessierten Dritten in Konsultationen zu den Stoffen, erstellt. Bei Zulassungen kann die SEA Teil des Zulassungsantrags sein. Dieser besteht grundsätzlich aus einem Stoffsicherheitsbericht (CSR, als Teil einer Registrierung oder extra angefertigt) und einem Substitutionsplan. Kann in dem CSR nicht nachgewiesen werden, dass die Risiken kontrolliert werden, ist eine SEA notwendig. Dies ist für Stoffe der Fall, bei denen keine Wirkschwelle bestimmt werden kann, die Wirkung also unabhängig von der Dosis ist (z.B. bestimmte CMR-Stoffe oder PBT-Stoffe). Antragssteller einer Zulassung können nicht nur Hersteller und Importeure von Stoffen sein, sondern auch nachgeschaltete Anwender, bis hin zu den Produzenten von Erzeugnissen. Stoffe, für die eine Zulassung beantragt werden muss, finden sich auf Anhang XIV von REACH. Sie enthalten Stoffe, der zuvor erstellten Kandidatenliste von SVHCs. Im Augenblick ist dieser Anhang noch leer, es wird aber erwartet, dass noch 2010 über die Aufnahme erster Kandidatenstoffe entschieden wird.

Wie gesagt kann, die gesamte Lieferkette eines Stoffs bis zum letztendlichen Anwender in die Situation kommen, einen Zulassungsantrag mit einer SEA erstellen zu müssen. Als Unterstützung hat nun die BAuA eine Broschüre zur SEA herausgegeben, in der die Vorgehensweise, häufig verwendete Methoden und die verschiedenen Rollen der SEA in den einzelnen Prozessen beschrieben und erklärt sind. Außerdem ist ein Fallbeispiel zu Dichlormethan enthalten. Die Broschüre ist erhältlich im Internetauftritt der REACH-CLP Helpdesks unter http://www.baua.de/cae/servlet/contentblob/1280848/publicationFile/95790/REACH-Info-07.pdf;jsessionid=492B321928A2E778CB7DBE6C83896DC6


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2. Gewerkschaftsflugblatt zu REACH

Die internationalen Gewerkschafts- und Arbeitnehmerorganisationen, European Trade Union Confederation (ETUC) und European Chemical Workers’ Federation (EMCEF) rufen Arbeitnehmervertreter auf, in ihren Firmen das Wissen über REACH und CLP zu verbreiten. Beide Verordnungen tragen nach Ansicht der Verbände dazu bei, den Arbeitsschutz in den Unternehmen zu verbessern.

Das Flugblatt ist in 22 EU-Sprachen zu erhalten. Unterstützt wird die Kampagne von der ECHA und der Europäischen Agentur für Arbeitssicherheit und Gesundheit (EU-OSHA). Zu finden ist das Flugblatt unter: http://hesa.etui-rehs.org/uk/newsevents/newsfiche.asp?pk=1458 oder auf den Seiten der ECHA unter http://echa.europa.eu/news/etuc_emcef_en.asp


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3. SUBSPORT – Internetportal zur Substitution von gefährlichen Stoffen

REACH und andere Gesetze, die den Umgang mit gefährlichen Stoffen regeln, haben unter anderem zum Ziel diese Stoffe durch weniger gefährliche Alternativstoffe oder -verfahren zu ersetzen und so Gefahren an der Quelle zu beseitigen.
SUBSPORT ist ein vom Life+ Programm der Europäischen Union, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und dem Österreichischen Bundesministerium für Land‐ und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft co-finanziertes Projekt, das Unternehmen darin unterstützen soll, geeignete Substitute für ihre Stoffe zu finden und Informationen dazu zu erlangen. Das Portal wird diese Informationen in vier Sprachen zur Verfügung stellen (Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch, letztere noch im Aufbau) und wird betreut von der Kooperationsstelle aus Hamburg, dem "Instituto Sindical de Trabajo Ambiente y Salud" (ISTAS) aus Madrid, "International Chemical Secretariat" (ChemSec) aus Göteborg und Grontmij / Carl Bro A/S aus Kopenhagen. Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre bis Ende 2012 ausgelegt.
Noch im Laufe dieses Jahres sollen erste Ergebnisse in das Portal eingestellt und danach kontinuierlich ausgeweitet werden. Gerade für REACH Akteure, die einen Zulassungsantrag stellen wollen, ist es wichtig Informationen über alle verfügbaren Substitute zusammenzutragen und diese zu bewerten. Hier kann ein solches Portal einen wichtigen Beitrag liefern. Gleichzeitig soll ein Netzwerk von Experten aufgebaut werden, die zu einer Qualitätssicherung der Inhalte beitragen können. Dazu sind alle Interessenten dazu aufgerufen Kontakt aufzunehmen. Das Portal ist zu erreichen unter http://www.subsport.eu/index.php/de.html
Ein Flyer mit den wichtigsten Informationen und Kontakten ist erhältlich unter http://www.subsport.eu/images/pdf-download/subsport_flyer_de.pdf  


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4. OECD Emissionsszenarien zu Chemikalien in der Elektronik und beim Umgang mit Geruchsstoffen

Die Stoffsicherheitsbewertung (CSA) unter REACH im Rahmen der Registrierung erfordert Abschätzungen zu Emissionen von Stoffen und daraus resultierenden Expositionen. In einem ersten Schritt werden in der Regel sogenannte Schritt (Tier) 1 Bewertungen durchgeführt (z.B. mit dem Tool ECETOC TRA), wobei das Ausmaß der Emissionen oft deutlich überschätzt wird. Das stellt für den Registranten solange kein Problem dar, wie das Verhältnis von angenommener Emission, bzw. Exposition und abgeleitetem DNEL oder PNEC < 1 ist, d.h. die Verwendung als sicher bewertet wird. Ist eine Verwendung nicht sicher, kann der Registrant in seiner Bewertung die Wirkung zusätzlicher Risikomanagementmaßnahmen einbeziehen oder seine Annahmen zum Ausmaß der Emissionen den realen Gegebenheiten mehr anpassen. Dazu kann er von der OECD entwickelte Emissionsszenarien verwenden, die Informationen zu typische Emissionen aus Verfahren verschiedener Industriesektoren bereitstellen. Neu erschienen sind in diesem Zusammenhang zwei Veröffentlichungen. Die erste zu Chemikalien in der Verwendung mit Elektronik und die zweite für den Umgang mit Geruchsstoffen im Zusammenhang mit der Produktion von Erzeugnissen. Insgesamt sind bereits 26 solcher Szenarien erschienen, für eine Vielzahl von Industriezweigen und Verwendungen. Eine Übersicht ist zu finden unter http://www.oecd.org/document/46/0,3343,en_2649_34373_2412462_1_1_1_37465,00.html#b


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Veranstaltungen Raum Hamburg


1. Informationsveranstaltung zur Meldung von Chemikalien in das EU Einstufungs- & Kenzeichnungsverzeichnis

Termin: 21. Oktober 2010, 14:00 -17:00
Ort: Ökopol GmbH, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Veranstalter:  REACH Hamburg Kompetenznetzwerk (siehe auch: www.reach.hamburg.de)
Netzwerk aus Verbänden, Unternehmen und Fachexperten zur Unterstützung der Hamburger Wirtschaft bei Umsetzung von REACH unter Federführung der Behörde für Wirtschaft und Arbeit
Veranstaltungstyp: Informationsveranstaltung mit Präsentationen und Online-Vorführungen mit Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Zielgruppe: Firmen, die Chemikalien herstellen oder importieren unabhängig von Mengen. Geschäftsführer und REACH-Beauftragte aus Hamburger Unternehmen, speziell von KMU, die sich über die Meldepflicht nach der CLP Verordnung informieren wollen.
Vorkenntnisse: Die Teilnehmer sollten bereits mit den grundlegenden REACH Anforderungen für ihr Unternehmen vertraut sein
Zentrale Themen:
Die CLP Verordnung (EU-GHS) verpflichtet alle Hersteller und Importeure von Stoffen als solchen oder in Gemischen, diese unter bestimmten Bedingungen unabhängig von ihrer Menge in ein neues Einstufungs- & Kennzeichnungsverzeichnis zu melden.
Fachexperten geben Informationen zu:

  • Wer muss die Meldung durchführen?
  • Welche Stoffe müssen gemeldet werden?
  • Welche Fristen sind einzuhalten?
  • Wie wird die Meldung durchgeführt?

Kosten:
Es wird ein Kostenbeitrag von 120,-€ pro Teilnehmer erhoben, der vorab zu entrichten ist.
Anmeldung:
Per E-Mail an: reach-hamburg@oekopol.de,
Bitte Unternehmen, Namen der Teilnehmer und Kontaktadresse angeben.
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 4 Teilnehmende. Bei starker Nachfrage können weitere Termine angeboten werden.
Für Rückfragen: Silke Detlefs, Olaf Wirth, Heike Lüskow, Ökopol GmbH, 040 - 39 100 20


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2. Anforderungen an Stoffe in Erzeugnissen unter REACH

Informationsveranstaltung zu den neuen Anforderungen an Erzeugnisse unter REACH

Termin: 22. Oktober 2010, 14:00 -17:00 Uhr
Ort: Ökopol GmbH, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Veranstalter: REACH Hamburg Kompetenznetzwerk (siehe auch: www.reach.hamburg.de)
Netzwerk aus Verbänden, Unternehmen und Fachexperten zur Unterstützung der Hamburger Wirtschaft bei Umsetzung von REACH unter Federführung der Behörde für Wirtschaft und Arbeit
Veranstaltungstyp:
Informationsveranstaltung mit Präsentationen mit Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Zielgruppe: Firmen, die Erzeugnisse produzieren, handeln oder importieren und daher nach REACH verpflichtet sein können Informationen über Stoffe in Erzeugnissen zu erheben und in der Lieferkette weiterzureichen.
Vorkenntnisse:     keine
Zentrale Themen:
Für viele Händler und Importeure sind die Anforderungen, die an die Kenntnis über Inhaltsstoffe in Erzeugnissen unter REACH gestellt werden, Neuland. In dieser Veranstaltung wollen wir Akteure, die sich bisher noch nicht genauer damit beschäftigen konnten, darüber informieren, welche Pflichten unter REACH bestehen und Ansätze für die praktische aufzeigen. Fachexperten geben Auskunft zu:

  • Kurzüberblick "Was ist REACH"
  • Neue Anforderungen an Stoffe in Erzeugnissen
  • Was ist aktuell zu tun?
  • Änderungen im aktuellen Entwurf des Leitfadens:
    • Auslegung der 0,1 % Schwelle nicht auf Teilkomponenten sondern auf das komplexe Erzeugnis
    • Informationsermittlungspflichten in der Lieferkette

  • Fortschreibung der Kandidatenliste (Gerüchte - Tatsachen)
  • Kurzüberblick über den Zulassungsprozess - Identifizierung von SVHC - Kandidatenliste-Anhang XIV

Kosten: Es wird ein Kostenbeitrag von 120,-€ pro Teilnehmer erhoben, der vorab zu entrichten ist.
Anmeldung:
Per E-Mail an: reach-hamburg@oekopol.de,
Bitte Unternehmen, Namen der Teilnehmer und Kontaktadresse angeben.
Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt, die Mindestteilnehmerzahl beträgt 4 Teilnehmende. Bei starker Nachfrage  können weitere Termine angeboten werden.
Für Rückfragen: Silke Detlefs, Olaf Wirth, Heike Lüskow, Ökopol GmbH, 040 - 39 100 20


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Veranstaltungen Überregional


1. REACH und Arbeitsschutz – Workshop des Ministeriums für Arbeit und Soziales (in Englisch) (International Workshop on How to Use REACH Information for Health and Safety at Work)

Termin: 06. Dezember 2010, 10:00 -16:15 Uhr
Ort: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Kleisthaus, Konferenzraum 1Mauerstraße 53, 10117 Berlin
Veranstalter: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Veranstaltungstyp: Informationsveranstaltung mit Präsentationen und Arbeitsgruppen mit Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich sowohl an Akteure die mit der Umsetzung von Arbeitsschutz befasst sind. Diskutiert werden sollen vor allem die Inhalte der Bekanntmachung 409 des Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS).
Vorkenntnisse: Die Teilnehmer sollten bereits mit den grundlegenden REACH Anforderungen und den Inhalten der Bekanntmachung 409 Vertraut sein (erhältlich auf den Internetseiten der BAUA unter http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/pdf/Bekanntmachung-409.pdf?__blob=publicationFile )
Zentrale Themen:

  • Vorstellung des Fragen und Antworten-Katalogs des AGS
  • thematische Arbeitsgruppen
    • Sicherheitsdatenblätter
    • DNEL, OEL, Sicherheitsmaßnahmen
    • Zulassung, Substitution, Beschränkung

  • Präsentation der WS Ergebnisse

Den Veranstaltungsflyer erhalten sie beim BMAS unter http://www.bmas.de/portal/47268/2010__08__04__workshop__reach.html

Kosten: keine.
Anmeldung:
Interessenten können sich unter der E-Mailadresse: eu-workshop@bmas.bund.de anmelden.


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2. Informationsveranstaltung des REACH-CLP Helpdesk: Das "A" in REACH

Termin: 25. Oktober 2010, 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Stahlhalle der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Veranstalter: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Veranstaltungstyp: Informationsveranstaltung mit Präsentationen mit Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen, aber auch an alle anderen interessierten Kreise, die von den Zulassungs- und Beschränkungsverfahren betroffen sind.
Vorkenntnisse: keine
Zentrale Themen:

  • Begrüßung und Einführung
  • Überblick über die Zulassungs- und Beschränkungsverfahren in REACH
  • Mitwirkungschancen der Industrie bei der SVHC-Identifizierung und - Priorisierung: Eine Einschätzung
  • Rechtsfolgen der Kandidatenliste für Lieferanten von Stoffen und Erzeugnissen
  • Einführung in die sozioökonomische Analyse (SEA) unter REACH
  • SEA praktisch — ohne Informationen geht nichts!
  • Die Arbeit des Ausschusses für sozioökonomische Analyse (SEAC)

Daneben gibt es ausreichend Zeit für Fragen und Antworten und zur Diskussion mit den Referenten.
Genauere Informationen zum Inhalt des Workshops und ein vorläufiges Programm finden sie bei der BAuA unter http://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2010/10.25-REACH.html
Kosten: Die Teilnahmegebühr beträgt € 50,-
Anmeldung: Über das Anmeldeformular können Sie sich online bis zum 15. Oktober 2010 (sofern die Informationsveranstaltung nicht bereits ausgebucht ist) anmelden.
http://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/Veranstaltungen.html


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3. REACH@Baden-Württemberg: REACH Update für Nachgeschaltete Anwender

Termin: 06. Oktober 2010, 9:00 -16:30 Uhr
Ort: Congress Centrum Pforzheim, Mittlerer Saal, Am Waisenhausplatz,75172 Pforzheim
Veranstalter: Netzwerk REACH@Baden-Württemberg
Veranstaltungstyp: Informationsveranstaltung mit Präsentationen mit Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich Stoffanwender, die REACH Pflichten umsetzten müssen.
Vorkenntnisse: keine
Zentrale Themen

  • Aktuelle Entwicklungen zu REACH
  • Pflichten des Nachgeschalteten Anwenders
  • Stoffe in Erzeugnissen
  • Erweitertes Sicherheitsdatenblatt und Expositionsbewertung von Gemischen (VCI-Praxisführer)

Genauere Informationen zum Inhalt des Workshops und ein vorläufiges Programm finden sie unter http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/14450/
Kosten: Die Teilnahmegebühr beträgt € 100,-
Anmeldung: bis zum 30.09.2010
an die LUBW Landesanstalt für Umwelt,
Messungen und Naturschutz
Baden-Württemberg
Postfach 10 01 63
76231 Karlsruhe
Kontakt
Irene Enderle (LUBW)
Telefon: 0721 / 5600-2353
Fax: 0721 / 5600-2339
Email: irene.enderle@lubw.bwl.de


4. BfR Veranstaltung: Lebensmittelsicher Verpacken - Gesundheitliche Risiken bei recycelten Materialien

Termin: 28. und 29. Oktober 2010,
Ort: Bundesamt für Risikobewertung, Standort Marienfelde, Hörsaal, Diedersdorfer Weg 1, 12277 Berlin
Veranstalter: Bundesamt für Risikoberwertung
Veranstaltungstyp: Informationsveranstaltung mit Präsentationen mit Raum für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Vorkenntnisse: keine
Zentrale Themen

  • Recycling von Papier, Pappe, Karton
  • Recycling von Kunststoffen
  • Risikokommunikation und Risikomanagement
  • Lebensmittel sicher Verpacken – Positionen

Genauere Informationen zum Inhalt des Workshops und ein vorläufiges Programm finden sie unter http://www.bfr.bund.de/cd/3861
Kosten: keine
Anmeldung: bis zum 10.10.2010 unter http://www.bfr.bund.de/cd/3861
oder schreiben unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse mit dem Betreff
"LEBENSMITTEL SICHER VERPACKEN"
an
Fax 030 – 18412 2984
E-Mail: veranstaltungen@bfr.bund.de


Bereiten Sie sich auf die Meldung an das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis vor!