Herzlich Willkommen bei REACH Hamburg

REACH Hamburg - Newsletter, Ausgabe 2011-08

Liebe Leserinnen und Leser des REACH Hamburg Newsletters,

dieser Newsletter ist ein Service des Projektes REACH Hamburg. Ein Projekt, welches die Wirtschaftsakteure in der Umsetzung der neuen Europäischen Chemikalienverordnung REACH unterstützt.

Weitere Informationen zum Projekt und den Beteiligten finden Sie unter www.reach-hamburg.de

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, senden Sie uns eine E-Mail: reach-hamburg@oekopol.de

Der REACH Hamburg Newsletter wurde erstmalig mit der Ausgabe 6/08 im html Format versendet. Sollten sie das Textformat vorziehen, können sie diese Änderung hier einrichten.

Die aktuellen Meldungen im Überblick:


Neues aus der ECHA


1. ECHA untersucht Mehrfachmeldungen für denselben Stoff

In einer Pressemitteilung hat die ECHA die Einhaltung des Prinzips "One Substance-One Registration" (OSOR) angemahnt.
Der Artikel 11 der REACH-Verordnung verpflichtet alle Registranten desselben Stoffes zu einer gemeinsamen Einreichung eines Dossiers, in dem die Daten zu dem Stoff gesammelt wurden. Dazu werden die Registranten verpflichtet, sich in den sogenannten "Substance Exchange Fora" (SIEF) über die vorhandenen Daten auszutauschen und darüber zu einigen welche Daten in einem Dossier verwendet werden können. Nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen ist ein Ausscheren aus den SIEFs zulässig (das sogenannte "Opt-Out").
Dies kann dann der Fall sein, wenn:

  • sich die Parteien im SIEF nicht über die geeigneten Daten einigen können,
  • einem Teilnehmer ein unvertretbarer wirtschaftlicher Nachteil entstehen würde oder
  • Geschäftsgeheimnisse eines Teilnehmers bedroht sein könnten.

In solchen Fällen hat der SIEF Teilnehmer der das Opt-Out in Anspruch nehmen möchte diese Begründung zu dokumentieren und bei seiner Registrierung mit an die ECHA zu übermitteln (Artikel 11 (3)).
In der Praxis hat es in der ersten Registrierungsphase zu zahlreichen Stoffen mehrere Registrierungsdossiers gegeben, welche ohne eine Angabe von Opt-Out Gründen eingereicht wurde. Solche Fälle werden gegenwärtig überprüft. Die ECHA geht damit Hinweisen nach, die darauf hindeuten, dass hier im Vorfeld der Registrierungen kein ausreichender Austausch zwischen den Akteuren stattgefunden hat und somit ein Verstoß gegen REACH vorliegen könnte. Um diesem Zustand Abhilfe zu verschaffen können Mitglieder solcher Registrierungen nun über eine Anfrage bei der ECHA mit Teilnehmern der anderen Registrierung in Kontakt treten. Die ECHA teilt die Kontaktdaten der Registranten dann den Anfragenden mit und informiert die Unternehmen deren Daten herausgegeben wurden über diesen Vorgang. Im Falle, dass Dritte beauftragt wurden, werden nur die Daten dieser Dritten heraus gegeben.
Die Presseerklärung der ECHA zu dem Thema ist hier einzusehen: http://echa.europa.eu/doc/press/na_11_33/na_11_33_same_substance_registrants_20110810_de.pdf


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2. Neues Tool für die Überprüfung von Dossiers aus IUCLID verfügbar (TCC-Tool)

Das sogenannte Technical Completeness Check Tool (TCC) für IUCLID wurde in einer neuen Version 5.3.1 veröffentlicht. Es beinhaltet zukünftig einen Check der notwendigen Angaben zur Stoffidentität bei Anfragen gemäß Anhang VI Abschnitt 2 von REACH. Dabei wird ausschließlich ein formaler Check durchgeführt- Eine Bewertung der Inhalte wird nicht vorgenommen.
Das Tool ist erhältlich auf der IUCLID Internetseite (nach Anmeldung) unter: http://iuclid.eu/index.php?fuseaction=home.news&type=public&id=52


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3. Leitfaden zur Kennzeichnung nach CLP in 22 Landessprachen erhältlich

Der Leitfaden der ECHA zur Auswahl der Kennzeichnungselemente nach der neuen CLP-Verordnung ist nun in den 22 Landessprachen der EU erhältlich.
Die CLP-Verordnung ist bereits seit dem 01. Dezember 2010 für alle Stoffe verpflichtend anzuwenden. Das heißt, dass auch die Kennzeichnungen auf den Verpackungen solcher Stoffe die neuen Elemente von CLP aufweisen müssen. Der Leitfaden gibt Firmen Hinweise und Anleitung wie z.B. Kennzeichnungsschilder ausgeführt sein müssen oder die Auswahl der Sicherheitshinweise (P-Statements) erfolgt.
Der Leitfaden berücksichtigt auch Änderungen die durch die 2. Anpassung der CLP-Verordnung an den wissenschaftlichen Fortschritt (2. ATP) eingeführt wurden.
Die deutsche Fassung des Leitfadens ist unter http://guidance.echa.europa.eu/docs/guidance_document/clp_labelling_de.pdf zu finden.
Fassungen in anderen Landessprachen lassen sich durch die Auswahl der Sprache in dem Feld rechts oben auf der Seite http://guidance.echa.europa.eu/guidance_de.htm und dem anschließenden Folgen der weiteren Links herunterladen.


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Neues von nationalen Behörden ,Verbänden, NGOs


1. Leitfaden zur Kommunikation in der Lieferkette gemeinsam von verschiedenen Verbänden veröffentlicht

Die Verbände CEFIC (europäische Verband der Chemieindustrie), CONCAWE (Verband der europäischen Öl-Industrie, DUCC (Verband verschiedener Verbände der nachgeschalteten Anwender) und FECC (Verband der europäischen Chemikalienhändler) haben einen gemeinsamen Leitfaden veröffentlich, der sich rund um das Thema der erweiterten Sicherheitsdatenblätter dreht. Das sind Sicherheitsdatenblätter, die um die sogenannten Expositionsszenarien "erweitert wurden". Expositionsszenarien müssen von Registranten unter REACH für gefährliche Stoffe und einer jährlichen Produktions-/Importmenge je Hersteller oder Importeur im Rahmen der Stoffsicherheitsbewertung erstellt werden. Die Stoffsicherheitsbewertung wird im sogenannten Stoffsicherheitsbericht dokumentiert und in der Registrierung bei der europäischen Chemikalienagentur mit eingereicht.
Expositionsszenarien werden also abhängig von der Registrierungssituation eines Stoffs bzw. seines Herstellers/Importeurs erstellt. Es kann somit sein, dass für denselben Stoff einmal ein Expositionsszenarium erstellt werden musste und bei einem anderen Lieferanten nicht. Wie diese Situationen gestaltet sein können schildert der Leitfaden.
Auch müssen Expositionsszenarien oder deren Inhalte in der Lieferkette weiter gereicht werden. Welche Pflichten hier für nachgeschaltete Anwender bestehen wird in dem Leitfaden erläutert.
Daneben gibt es noch einige Checklisten und Beispiele an denen sich Empfänger und Ersteller von Expositionsszenarien und erweiterten Sicherheitsdatenblättern orientieren können. Den Leitfaden finden sie im Internetauftritt der CEFIC auf: http://www.cefic.org/Documents/IndustrySupport/Cefic%20communication%20on%20extSDS_130711.pdf


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2. Vorlage für Konsortialvereinbarungen der CEFIC überarbeitet

Die CEFIC hat ihre bestehende Vorlage für die Gründung von Konsortien zum Zweck einer REACH Registrierung mit Hinblick auf die 2. Registrierungsphase (Stichtag 01. Juni 2013) überarbeitet.
In dem Dokument werden Fragen der Zusammenarbeit zwischen den Firmen behandelt, Kostenteilungsmodelle vorgeschlagen und die einzelnen Rollen definiert.
Darüber hinaus gibt es hilfreiche Anhänge die sich mit der gemeinsamen Stoffidentifizierung befassen, einen Leitfaden zum Konsortialrecht beinhalten und Vorschläge zur Kostenbewertung von Studien und Verwaltung des Konsortiums machen.
Sie erhalten das Dokument unter folgendem Link im Internet als bearbeitbares MS Word Dokument http://www.cefic.org/Documents/IndustrySupport/Cefic_model_consortium_new%20consortia2regphase_final160711.doc


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3. Deutsche, schwedische und französische Behörden veröffentlichen Position zur Interpretation der 0,1 % Grenze für SVHC in Erzeugnissen

Nach einer öffentlichen Stellungnahme der französischen Behörden (REACH-Hamburg berichtete), haben nun auch die schwedischen Behörden ihre Position zur Auslegung der 0,1 % Schwelle für Stoffe in Erzeugnissen publik gemacht. Auch hier wird die „once an article, always an article“ Interpretation verwendet. Diese besagt, dass jedes Erzeugnis, welches die Erzeugnis Definition des Artikel 3 von REACH erfüllt, bis zu dem Zeitpunkt an dem es ein Abfall wird und somit nicht mehr unter REACH fällt, die Anforderungen aus REACH an Erzeugnisse erfüllen muss. In der Praxis kann das bedeuten, dass auch Informationen zu Teilerzeugnissen eines komplexen Erzeugnisses gemäß Artikel 33 in der Lieferkette weiterzugeben oder Meldungen nach Artikel 7 vorzunehmen sind.
Um Produzenten und Importeuren von Erzeugnissen den „once an article, always an article“ zu verdeutlichen hat das REACH-CLP Helpdesk in Deutschland nun einen Kurzleitfaden veröffentlicht, der diesen Ansatz eingehender erklärt. Er ist mit Beispielen versehen wie die Situation bei ganz konkreten Erzeugnissen aussehen kann und welche Handlungsoptionen sich für die Akteure ergeben. Das Dokument ist verfügbar im Internetauftritt des REACH-CLP Helpdesks unter: www.reach-clp-helpdesk.de/reach/de/Downloads/Kurzinfo/Kurzinfo%20Einmal%20ein%20Erzeugnis%20-%20immer%20ein%20Erzeugnis.pdf
Das schwedische Papier verweist eindeutig auf den Umstand, dass die Vollzugsbehörden in Schweden Artikel 33 und Artikel 7 nach dieser Interpretation vollziehen werden. In Schweden können entsprechende Verstöße bei kriminellem Vorsatz mit maximal 2 Jahren Gefängnis oder einer Geldstrafe basieren auf dem Einkommen desjenigen der die Tat begangen hat geahndet werden, bzw. einer Strafe in Höhe von 5000 SEK – 10.000.000 SEK (480 - 960 157 EUR, basieren auf dem Bericht vom Milieu Ltd., 2010 an die EU Kommission – vollständiger Bericht ec.europa.eu/enterprise/sectors/chemicals/documents/reach/studies/study_on_penalties_en.htm )
Die Position Schwedens ist auf den Internetseiten des schwedischen Chemikalienagentur (KemI) zu erhalten (in Englisch): www.kemi.se/upload/Forfattningar/Reach/Extract_from_letter_to_ECHA_on_the_interpretation_on_the_0.1_per_cent_limit.pdf
Außerdem ist eine Stellungnahme der schwedischen Behörden auf die juristische Auslegung der Kommission aus dem Jahre 2007 einzusehen (Auszug aus einem Brief an die ECHA, in Englisch): www.kemi.se/upload/Forfattningar/Reach/Extract_from_letter_to_ECHA_on_the_interpretation_on_the_0.1_per_cent_limit.pdf
Die Veröffentlichung der französischen Behörden im Amtsblatt Frankreichs (Journal Officiel de la République Française) findet sich hier (in Französisch) : www.legifrance.gouv.fr/affichTexte.do;jsessionid=


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Veranstaltungen


1. REACH-Methodik zur Abschätzung von Gesundheitsrisiken (Exposition - DNEL - DMEL - Biomonitoring)

Eine Veranstaltung der BAuA

Termin: 22.09.2011 10:00 bis 16:15
Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Raum A400, Nöldnerstraße 40/42, 10317 Berlin
Info & Anmeldung: Über das Anmeldeformular können Sie sich online bis zum 15. Sept. 2011 anmelden (Teilnehmerzahl ist auf 90 begrenzt)
Veranstaltungsart: Informationsveranstaltung mit Raum für Dialoge
Zielgruppe: interessierte Personen, insbesondere KMU, die ein Grundverständnis für die angesprochenen Themen entwickeln müssen.
Teilnahmebedingungen: Die Teilnahmegebühr beträgt 145 € inkl. Tagungsunterlagen und Pausenverpflegung.

Die Tagesordnung der Veranstaltung (PDF- Datei, 82 KB) kann hier herunter geladen werden.

Das Online-Anmeldeformular finden sie hier.

Inhalt der Veranstaltung:
Bei der Registrierung von Stoffen mit einem Herstellungs- oder Importvolumen ab 10 Tonnen pro Jahr ist der Registrant nach Artikel 14 der REACH-Verordnung verpflichtet, auch einen Stoffsicherheitsbericht vorzulegen. Darin muss er unter anderem die Ableitung von gesundheitsbasierten Grenzwerten dokumentieren und gegebenenfalls die Exposition des Menschen über den gesamten Lebenszyklus eines Stoffes ermitteln. Ziel ist es, auf Grundlage dieser Informationen mögliche Gesundheitsrisiken eines Stoffes abzuschätzen und durch die Festlegung von Risikomanagementmaßnahmen und die Empfehlung von Verwendungsbedingungen dessen sicheren Umgang zu gewährleisten.
Im Verlauf der Informationsveranstaltung werden die unterschiedlichen Methoden zur Expositionsermittlung und Grenzwertableitung in ihren Grundsätzen näher vorgestellt. Hierbei werden unter anderem folgende Fragen adressiert: Welche Aspekte sind bei der DNEL-Ableitung auf Grundlage von tierexperimentellen Ergebnissen oder Humandaten zu beachten? Welche Rolle spielen DMELs bei krebserzeugenden Stoffen unter REACH? Wie steht es um die rechtliche Verbindlichkeit eigens abgeleiteter gesundheitsbasierter Grenzwerte im Vergleich zu gesetzlich bereits bestehenden Grenzwerten? Welche Chancen und Möglichkeiten bietet das Biomonitoring bei der Grenzwertableitung und -überwachung?


Kontakt (fachlich):
Dr. Wiebke Prutner
Tel. 0231 9071-2467
E-Mail:  prutner.wiebke@baua.bund.de
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund

Kontakt (Anmeldung):
Elke Büdeker
Tel. 0231 9071-2322
Fax 0231 9071-2611
E-Mail:  sek4.6@baua.bund.de
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund


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2. Aktuelles zum Gefahrstoffrecht 2011

Eine Veranstaltung der BAuA

Termin: 15.11.2011 09:00 bis 17:00
Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund
Info & Anmeldung: Anmeldung per Email, Fax oder Telefonisch möglich
Veranstaltungsart: Informationsveranstaltung
Zielgruppe: Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Gewerbeaufsichtspersonen, Aufsichtspersonen der BG´s, Betriebs- und Personalräte, Führungskräfte
Teilnahmebedingungen: Die Teilnahmegebühr beträgt 150 € inkl. Tagungspauschale

Inhalt:

Aktualisierung der Kenntnisse zum Gefahrstoffrecht und zu angrenzenden Rechtsgebieten für betriebliche Verwender und Sicherheitsfachkräfte
Im Rahmen der Veranstaltung sollen die vielfältigen Änderungen des Gefahrstoffrechtes und die Auswirkungen auf die betriebliche Praxis vorgestellt werden. Dies werden insbesondere sein:

  • Überblick der Entwicklungen unter REACH
  • Sicherheitsdatenblatt
  • Neufassung Gefahrstoffverordnung + TRGS 400
  • Biomonitoring
  • Neues aus dem Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS)
  • Innerbetriebliche Kennzeichnung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen
  • TRGS 510 - Lagerung
  • TRGS 800 - Brandschutzmaßnahmen
  • Arbeitsschutz in der Nanotechnologie

Referent:

Mitarbeiter des Fachbereiches 4 "Sicherheit und Gesundheit bei chemischen und biologischen ARbeitsstoffen" der BAuA

Kontakt:

Erhard Kirschke
Tel. 0231 9071-2219
Fax 0231 9071-2363
E-Mail:  seminare@baua.bund.de
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund


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3. Einstufung und Kennzeichnung auf Basis der EU Verordnung 1272/2008 (CLP)

Eine Veranstaltung der UMCO

Termin: 20.09.2011 09:00 bis 21.09.2011 17:00 Uhr sowie am
14.02.2012 09:00 bis 15.02.2012 17:00
Ort: UMCO, Georg-Wilhelm-Straße 183b, 21107 Hamburg
Info & Anmeldung: Die Anmeldung ist über die Internetseite von UMCO online möglich
Veranstaltungsart: 2 tägiges Seminar
Zielgruppe: Ersteller von Sicherheitsdatenblätter, Produktsicherheitsverantwortliche
Teilnahmebedingungen: Die Teilnahmegebühr beträgt 740 € zzgl. MwSt.

 Praktische Sicht auf die europäische Umsetzung des UN Vorhabens "Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals (GHS)".

Das neue weltweite Einstufungs- und Kennzeichnungssystem GHS wurde 2002 auf dem Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg verabschiedet. Im europäischen Amtsblatt wurde Ende Dezember 2008 die Verordnung 1272/2008 zur Umsetzung des GHS in den Mitgliedsstaaten der EU veröffentlicht. Sie trat am 20. Januar 2009 in Kraft und kann seit dem angewendet werden. Nach dem Auslaufen von Übergangsfristen müssen alle gefährlichen Stoffe und Stoffgemische neu etikettiert werden. Das derzeitige Recht der Stoff- und Zubereitungsrichtlinie verliert ab Mitte 2015 seinen legalen Status.
Im Rahmen dieses Seminars werden zum einen die Auswirkungen der neuen Verordnung in der betrieblichen Praxis dargestellt, zum anderen die neuen Einstufungs- und Kennzeichnungsregeln im Detail vorgestellt.

Inhalte:

  • Politischer Hintergrund zum GHS
  • Bedeutung der CLP-Verordnung unter REACH
  • neue Begriffe kennen lernen
  • Aufbau der CLP Verordnung (Artikel + Anhänge)
  • Einstufungsgrundsätze
  • neue Verfahren zur Einstufung von Gemischen
  • Zusammenhänge CLP und Transportrecht
  • Termine und Fristen
  • betriebliche Strategien zur Umsetzung der CLP Verordnung
  • Praxisbeispiele

Referenten:

Hubert Oldenburg

Sebastian Fricke

Code und Link für die Anmeldung:

 

HAM91CPS200911  Anmeldeformular

HAM91CPS140212   Anmeldeformular


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4. REACH: Registrierung und Kommunikation in der Lieferkette, Hilfestellungen und Stand der Diskussionen

Eine Veranstaltung der UMCO

Termin: 27.09.2011 09:00 bis 17:00 sowie am 23.02.2012
Ort: UMCO, Georg-Wilhelm-Straße 183b, 21107 Hamburg
Info & Anmeldung: Die Anmeldung ist über die Internetseite von UMCO online möglich
Veranstaltungsart: Informationsveranstaltung
Zielgruppe: Hersteller und Importeure, die sich auf die Registrierung von Stoffen in 2013 und 2018 vorbereiten und Nachgeschaltete Anwender, die die Kommunikation in der Lieferkette rechtssicher und dabei möglichst effizient gestalten wollen
Teilnahmebedingungen: Die Teilnahmegebühr beträgt 620 € zzgl. MwSt.

Die erste Registrierungsphase ist abgeschlossen. Wir berichten über die Erfahrungen in Bezug auf die Daten- und Kostenteilung, die Erstellung von Stoffsicherheitsberichten und bearbeiten Fragen, die sich aus abgeschlossenen und für zukünftigen Registrierungen ergeben:

  • Was hat sich für die nachgeschaltete Anwender geändert?
  • Wie ist mit den neuen Informationen umzugehen?
  • Welche Leitlinien und Formate sind geeignet?
  • Wir diskutieren mit Ihnen die Zielsetzung der erweiterten Sicherheitsdatenblätter und Ihre bisherigen Erfahrungen mit Lieferanten und Kunden.
  • Wie können Sie sicherstellen, dass Sie sich REACH-konform verhalten?
  • Wie entwickelt sich die Kandidatenliste und das Zulassungsverfahren?
  • Welche Einschränkungen sind für  Anwender besonders besorgniserregende Stoffe in welchen Zeiträumen zu erwarten?

Inhalte:

  • Erfahrungen mit der Konsortialarbeit und letter of access
  • Erfahrungen zur Dossiererstellung und Einreichung
  • Stoffsicherheitsbericht und Expositionsszenarien
  • Empfehlungen für das Vorgehen bei zukünftigen Registrierungen
  • Zielsetzung der Kommunikation in der Lieferkette
  • verfügbare Formate und Hilfestellungen
  • Beispiele für erweiterte Sicherheitsdatenblätter (Schwerpunkt Commodities)
  • Kandidatenliste und Zulassung

Referent(en):

Jan Tiemann

Kerstin Heitmann

Wei Cao

Code und Link für die Anmeldung:

HAM2091REA270911   Anmeldeformular

 

HAM2091REA230212  Anmeldeformular


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Bereiten Sie sich auf die Meldung an das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis vor!