Herzlich Willkommen bei REACH Hamburg

REACH Hamburg - Newsletter, Ausgabe 2012-07

Liebe Leserinnen und Leser des REACH Hamburg Newsletters,

dieser Newsletter ist ein Service des Projektes REACH Hamburg. Ein Projekt, welches die Wirtschaftsakteure in der Umsetzung der neuen Europäischen Chemikalienverordnung REACH unterstützt.

Träger von REACH Hamburg ist ein Netzwerk Hamburger Firmen, Verbände und Behörden, welches sich vierteljährlich trifft um sich zu aktuellen Themen der REACH Umsetzung auszutauschen. Es besteht die Möglichkeit für weitere Firmen nach Voranmeldung an diesen Treffen teilzunehmen und Mitglied des Netzwerkes zu werden. Die Mitgliedschaft im Netzwerk ist kostenpflichtig.

Weitere Informationen zum Projekt und den Beteiligten finden Sie unter www.reach-hamburg.de

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, senden Sie uns eine E-Mail: reach-hamburg@oekopol.de

Der REACH Hamburg Newsletter wurde erstmalig mit der Ausgabe 6/08 im html Format versendet. Sollten sie das Textformat vorziehen, können sie diese Änderung hier einrichten.

Die aktuellen Meldungen im Überblick:


Neues aus der ECHA


1. ECHA "Guidance in a Nutshell" für die Datenteilung

Die ECHA hat in ihrer Serie von Kurzleitfäden, sogenannten "Guidance in a Nutshell", einen Leitfaden für die Datenteilung veröffentlicht. Mit den Leitfäden dieser Serie fasst die ECHA die wichtigsten Aspekte eines Themas komprimiert zusammen. Muss ein Akteur ein bestimmtes Thema in seiner betrieblichen Praxis vertiefen, finden sich in den Praxisleitlinien Verweise auf die ausführlicheren Kapitel der jeweiligen Leitlinien und andere Dokumente und Quellen.
In diesem Kurzleitfaden für Datenteilung werden folgende Fragen erörtert:

  • Was ist Datenteilung unter REACH? Wieso gibt es eine Pflicht zur Datenteilung?
  • Wie ist die Datenteilung geregelt (phase-in Stoffe/nicht-phase-in Stoffe)?
  • Was zu tun, wenn Akteure sich nicht über die Datenteilung einigen können?
  • Wann muss ein nachgeschalteter Anwender einen eigenen Stoffsicherheitsbericht erstellen und welche Pflichten sind daran geknüpft?

Der Kurzleitfaden zur Datenteilung ist derzeit nur auf Englisch verfügbar unter: http://echa.europa.eu/documents/10162/13631/nutshell_guidance_data_sharing_en.pdf.


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2. ECHA veröffentlicht weitere Informationen zu Stoffen

Ab kommenden November wird die ECHA weitere Daten aus den Dossiers der registrierten Stoffe veröffentlichen. Dabei handelt es sich unter Anderen um folgende zusätzlichen Informationen:

  • Registrantennamen
  • Registrierungsnummer
  • Alle weiteren Daten, die üblicherweise auch in den Sicherheitsdatenblättern zu den Stoffen zu finden sind
  • Informationen über die PBT-Bewertung

Informationen zu dem letzten Punkt wurden bisher nicht veröffentlicht, da dieser Abschnitt erst mit der Version 5.4 von IUCLID eingeführt wurde. In diesem Zusammenhang fordert die ECHA die Registranten früherer Registrierungen auf, diesen Abschnitt zu vervollständigen.
Wollen Firmen für entsprechende Daten eine Geheimhaltung erwirken, müssen an betreffenden Stellen ihres Registrierungsdossiers ein Update vornehmen und dabei eine stichhaltige Begründung für die Geheimhaltung bestimmter Informationen liefern. Dabei ist wichtig, dass Registranten ihre Dossiers auf IUCLID 5.4 umstellen, da nur Dossiers eingereicht werden können, die mit dieser Variante der Software erstellt wurden (REACH-Hamburg: http://www.reach-hamburg.de/index.php?id=145#c1225). Weiter sind die neuen Datenfelder auch nur im Dessimination-Tool für diese Version berücksichtigt. Bei dem Dessimination-Tool handelt es sich um ein Hilfsmittel, das bei der Erstellung von Dossiers anzeigt, welche Daten veröffentlicht werden. So kann der Nutzer überprüfen, ob versehentlich vergessen wurde, Daten als "geheim" zu kennzeichnen. Das Tool ist auf der IUCLID Seite unter http://iuclid.eu/ zu erhalten.
Weitere wichtige Informationsquellen der ECHA zu diesem Thema sind:

Zu den einzelnen Abschnitten des Dossiers gibt das mehrteilige Dokument noch zusätzliche Informationen zu der technischen Umsetzung einer Geheimhaltung im Dossier

Zu diesem Manual gibt es noch einen Anhang, der erläutert wie ein Antrag zur Geheimhaltung technisch zu erstellen ist, http://echa.europa.eu/documents/10162/13653/dsm_16_annex-confidentiality_template_instructions_en.pdf sowie eine Vorlage für die Anträge als Word Dokument http://echa.europa.eu/documents/10162/13653/echa_confidentiality_claim_template_en.rtf
Stichtag für die Aktualisierung der Dossiers ist der 31. Oktober 2012. Danach wir die ECHA alle Daten veröffentlichen, soweit nicht als geheim im Dossier gekennzeichnet.


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3. ECHA veröffentlicht Praxisleitfaden zu toxikologischen Studienzusammenfassungen unter REACH

Nach der vergangenen Registrierungsphase hat die ECHA bei vielen Dossiers bemängelt, dass die Studienzusammenfassungen vielfach nicht hinreichend waren, um die Relevanz eines Tests für die Gesamtbewertung des Stoffs zu beurteilen. Um die Ersteller von Dossiers in dieser Hinsicht zu unterstützen und Dossiers in diesem Punkt zu verbessern hat die ECHA nun einen Praxisleitfaden veröffentlicht, der den Nutzern dieses Dokuments Hilfestellung bei der Erstellung ihrer Studienzusammenfassungen helfen soll.
Der Leitfaden bezieht sich derzeit nur auf den Abschnitt 7 von IUCLID 5.4, d. h., es werden nur Endpunkte behandelt, die zur Bewertung eines Stoffes hinsichtlich der menschlichen Gesundheit erforderlich sind. Es wird Hilfestellung gegeben, wie eine Studienzusammenfassung hinsichtlich eines einzelnen Endpunkts zu erstellen ist. Außerdem gibt das Dokument eine Anleitung wie die Gesamtzusammenfassung einer toxikologischen Eigenschaft erstellt wird. Weiter gibt der Leitfaden Hilfestellung bei der richtigen Ableitung von DNEL-Schwellenwerten (siehe auch Teil R8 der Leitlinie zur Erstellung des Stoffsicherheitsberichts http://echa.europa.eu/documents/10162/13632/information_requirements_r8_en.pdf und Anhang zu Nanomaterialien http://echa.europa.eu/documents/10162/13643/appendix_r8_05-2012_en.pdf).
Der Praxisleitfaden ist gegenwärtig nur auf Englisch verfügbar unter http://echa.europa.eu/documents/10162/13655/pg_14_on_hazard_endpoint_en.pdf



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4. Ergebnisse des 2. ENES Netzwerktreffens veröffentlicht

Im Mai 2012 tagte das Netzwerk zu Expositionsszenarien (Exchange Network on Exposure Scenarios – ENES) zum zweiten Mal bei der ECHA in Helsinki. Die Ergebnisse und Beiträge des Treffens hat die ECHA nun auf ihrer Internetseite verfügbar gemacht http://echa.europa.eu/en/web/guest/view-article/-/journal_content/0cfb5d09-aa37-462b-9154-f4267b51f7d8
Ziel des Netzwerkes ist die gängige Praxis bei der Erstellung von Stoffsicherheitsberichten und insbesondere der Erstellung der Expositionsszenarien der Marktakteure kontinuierlich zu Verbessern und im Austausch der verschiedenen Interessengruppen (Registranten, Nachgeschaltete Anwender, Behörden) ein gemeinsames Verständnis der Aufgaben und Lösungsansätze bestehender Defizite zu entwickeln.
Die behandelten Fragen des Treffens behandelten folgende Themen:

  • Informationsanforderungen für Expositionsszenarien, inklusive Begründungen für Expositionsszenarien zum besseren Verständnis für die Akteure
  • Verbesserung der Qualität der umweltbezogenen Risikobewertung
  • Dabei wurde z. B. diskutiert welche Rolle der Nachgeschaltete Anwender bei der Beschreibung "realistischer" Anwendungsbedingungen und Risikomanagementmaßnahmen spielen kann/soll.
  • Grenzen und Möglichkeiten des Scaling in Abgrenzung zu einem Stoffsicherheitsbericht des nachgeschalteten Anwenders
  • Harmonisierung von Formaten

Das Umweltbundesamt hat einzelne dieser Themen auch in seiner Workshopreihe Reach in der Praxis aufgegriffen oder plant dieses zu tun. Die Vorträge vergangener Veranstaltungen dieser Reihe sowie umfangreiche Hintergrundinformationen zu einzelnen Themenblöcken können eingesehen werden unter www.reach-konferenz.de.


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Neues von nationalen Behörden ,Verbänden, NGOs


1. Wichtige EU-Regularien verabschiedet

In den letzten Wochen sind im Amtsblatt der Europäischen Union zahlreiche Neufassungen wichtiger Gesetze zum Thema REACH und CLP erschienen, bzw. Gesetze, die in enger Verbindung zu diesen Regelwerken stehen.
Folgende Gesetze sind neu verfügbar:

  1. Die REACH-Testmethodenverordnung :
    VERORDNUNG (EU) Nr. 640/2012 DER KOMMISSION vom 6. Juli 2012 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 440/2008 zur Festlegung von Prüfmethoden gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) zwecks Anpassung an den technischen Fortschritt
    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:193:0001:0066:DE:PDF

    In Kraft getreten am 24.07.2012
  2. Neufassung der SEVESO-Richtlinie (SEVESO III-RL):
    RICHTLINIE 2012/18/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen, zur Änderung und anschließenden Aufhebung der Richtlinie 96/82/EG des Rates
    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:197:0001:0037:DE:PDF

    Eine Anpassung nationaler Regelungen an die neue RL durch die Mitgliedsstaaten (in Deutschland vornehmlich die 13. Bundesimmissionsschutzverordnung – Störfallverordnung) muss bis zum 31. Mai 2015 erfolgen und wird wirksam zu 01. Juni 2015.
  3. Neufassung der WEEE-Richtlinie:
    RICHTLINIE 2012/19/EU DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte
    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:197:0038:0071:de:PDF

    Die neue Richtline ist in einem gestuften Verfahren von 2013 bis 2018 in nationales Recht zu überführen.
  4. Neufassung der PIC-Verordnung:
    VERORDNUNG (EU) Nr. 649/2012 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 4. Juli 2012 über die Aus- und Einfuhr gefährlicher Chemikalien
    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:201:0060:0106:de:PDF

    Die Verordnung gilt ab dem 1. März 2014.

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2. Hintergrunddokument zu ECETOC TRA Version 3 verfügbar

ECETOC TRA hat sich als ein weitverbreitetes Instrument zur Emissionsabschätzung im Rahmen der Stoffsicherheitsbewertung unter REACH etabliert. Herausgegeben wird das Tool von der Organisation ECETOC – European Centre for Ecotoxicology and Toxicology of Chemicals – einem wissenschaftlichen Forum, von Experten aus Industrieunternehmen für die Erforschung, Bewertung und Veröffentlichung der ökotoxikologischen und toxikologischen Eigenschaften von Chemikalien, Biomaterialien und Pharmaka.
Das Dokument ist verfügbar unter http://bit.ly/ecetoc-tr114. Es erläutert die wissenschaftlichen Grundlagen zur Emissionsschätzung des Tools in der Version 3.
Das Tool selber ist verfügbar unter http://www.ecetoc.org/tra. Es ist in einer komplett integrierten Fassung zu erhalten (Arbeitsplatzabschätzung, Umweltabschätzung und Abschätzung der Emissionen gegenüber Konsumenten) sowie in einer stand-alone Anwendung für die Konsumenten. Daneben sind noch weitere Informationsdokumente verfügbar.


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3. Umweltbundesamt thematisiert Schnittstelle zwischen REACH und Trinkwasserschutz

REACH und Trinkwasserschutz, bzw. –gewinnung unterscheiden sich in der grundsätzlichen Ausrichtung des Risikomanagements von Chemikalien. Während REACH ein Risikomanagement nötig macht, wenn bestimmte Wirkungen eines Stoffes nachgewiesen sind, ist in der deutschen Trinkwasserverordnung ein Minimierungsgebot für Stoffe verankert, die potenziell in die Trinkwasserquellen (Rohwasser) gelangen können. Hier ist das sogenannte ALARA-Prinzip, englisch: As Low As Reasonably Achievable umzusetzen. Dies besagt, dass Stoffe die ins Rohwasser gelangen können in Oberflächengewässer und Grundwasser zu vermeiden sind oder wenigstens deren Konzentration so gering zu halten, wie dies vernünftigerweise erreichbar ist.
Das Umweltbundesamt möchte anhand verschiedener Aktivitäten erörtern, inwieweit die Prinzipien von REACH auch auf den Trinkwasserschutz anwendbar sind. Eine Risikobewertung der Wirkung von Chemikalien auf Rohwasser ist gegenwärtig nicht explizit in den Regularien und Leitlinie zu REACH gefordert, gleichwohl ist das UBA der Auffassung, dass solchen Risiken Rechnung getragen werden müsse. Daher überprüft es z. B., inwieweit entsprechende Chemikalien für eine weitergehende Regelung gemäß Artikel 57 f (SVHC mit gleichermaßen besorgniserregenden Eigenschaften) unter REACH infrage kommen.
In einer Reihe von Gutachten und Fachgesprächen wurde ein Verfahren zum Screening trinkwasserrelevanter Chemikalien im Hinblick auf REACH entwickelt. Die Ergebnisse der Gutachten und der Fachgespräche werden präsentiert auf der Internetseite des UBA unter http://www.reach-info.de/rohwasserrelevanz.htm
Ziel des UBA ist es die Diskussion in diesem Bereich auch auf europäischer Ebene voran zutreiben.


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Veranstaltungen


1. Terminverschiebung REACH in der Praxis Fachworkshop 5

Der Fachworkshop 5 zur Lieferkettenkommunikation unter REACH findet nicht am 05. Dezember 2012 statt. Als neues Datum wurde jetzt der 13. Dezember 2012 festgelegt.
Anmeldungen sind in Kürze über das Portal www.reach-konferenz.de möglich. Eine Anmeldung per E-Mail ist nicht möglich. Es werden nur Anmeldungen über die entsprechende Anmeldemaske auf dem Portal angenommen.
Sie finden dort auch die Präsentationen und Materialien vergangener Workshops. Derzeit ist eine Anmeldung zu WS 4 (http://www.reach-konferenz.de/WS_4.htm) möglich, welcher die verschiedenen Tools und Modelle in der umweltbezogenen Risikobewertung thematisiert.



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2. Substitution von Gefahrstoffen: Alternativen finden und beurteilen

Eine Veranstaltung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Termin: 4. September 2012, 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Fabricestraße 8 (vormals Proschhübelstraße), 01099 Dresden

Teilnahmegebühr: Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben

Kontakt (fachlich):

Dr. Eva Lechtenberg-Auffarth
Tel. 0231 9071-2590
E-Mail:  lechtenberg.eva@baua.bund.de
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund

Dr. Ellen Schmitz-Felten
Tel. 040 484010-120
E-Mail:  e.schmitz-felten@kooperationsstelle-hh.de

Dr. Steffen Brenzel
E-Mail:  s.brenzel@kooperationsstelle-hh.de
Kooperationsstelle Hamburg IFE GmbH
Humboldtstraße 67a
22083 Hamburg

Kontakt (Organisation):

Regina Thorke
Tel. 0351 5639-5464
Fax 0351 5639-5210
E-Mail:  thorke.regina@baua.bund.de

Anmeldefrist: 03.09.2012

Anmeldung online: https://www.baua.de/de/_Service/Allgemeines_Anmeldeformular/Anmeldeformular_Anmeldung.html;jsessionid=7AF72349A29723A2B18F3667AA8CC5C6.1_cid246?eventId=2717458

Zielgruppe:
Gefahrstoffbeauftragte, Sicherheitsbeauftragte, Umweltschutzbeauftragte, Produktsicherheitsbeauftragte, Arbeitnehmervertretungen, Behördenvertreter

Inhalt:
Die Substitution von gefährlichen Chemikalien ist eine grundlegende Maßnahme, um Gefährdungen aus der Verwendung von Gefahrstoffen in Prozessen und Produkten zu verringern. Substitution kann in der Verwendung einer alternativen, weniger gefährlichen Substanz bestehen. In vielen Fällen werden andere Technologien eingesetzt, die keine Gefahrstoffe nutzen.
Gemäß Gefahrstoffverordnung ist eine Substitutionsprüfung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen verpflichtend. Als Handlungshilfe steht dafür die TRGS 600 zur Verfügung. Voraussetzung für eine Substitutionsentscheidung ist jedoch, dass fundierte Informationen zu alternativen Substanzen oder Technologien zur Verfügung stehen, um sie mit der Ausgangssituation vergleichen zu können.
Dieses Training ist als Einstieg in das Thema Substitution für eine breite Zielgruppe gedacht. Es werden vor allem praktische Beispiele in Kleingruppen unter Einbeziehung der interaktiven Informationsplattform "SUBSPORT - Substitution Support Portal" (www.subsport.eu) bearbeitet und diskutiert. Die deutsche Fassung des Portals wird im September verfügbar sein.

Themen:

  • Der Substitutionsprozess
  • Identifikation von gefährlichen Chemikalien
  • Wie und wo kann man Alternativen finden
  • Beurteilung von Alternativen
  • Kostenbetrachtung

Hinweis:Anmeldung unbedingt erforderlich. Nach erfolgter Anmeldung erhalten die Teilnehmer zeitnah eine Einladung für die Veranstaltung.


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3. Aktuelles zum Gefahrstoffrecht 2012

Eine Veranstaltung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Termin: 24. Oktober 2012, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund

Teilnahmegebühr: 150,00 EUR inkl. Tagungspauschale

Kontakt (Organisation):

Erhard Kirschke
Tel. 0231 9071-2219
Fax 0231 9071-2363
E-Mail:  seminare@baua.bund.de

Veranstaltungsseite online: http://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2012/10.24-Gefahrstoffrecht.html

Zielgruppe:
Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Gewerbeaufsichtspersonen, Aufsichtspersonen der Berufsgenossenschaften, Betriebs- und Personalräte, Führungskräfte

Inhalt:
Aktualisierung der Kenntnisse zum Gefahrstoffrecht und zu angrenzenden Rechtsgebieten für betriebliche Verwender und Sicherheitsfachkräfte
Im Rahmen der Veranstaltung sollen die vielfältigen Änderungen des Gefahrstoffrechtes und die Auswirkungen auf die betriebliche Praxis vorgestellt werden. Dies werden insbesondere sein:

  • "Im Jahre 5 nach REACH...."
  • Spezielle Herausforderungen bei der GHS-Umsetzung
  • Sicherheitsdatenblatt
  • Biomonitoring

o    Praxisbeispiel

  • Expositions-Risikobeziehungen in der TRGS 910
  • Neues aus dem Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS)
  • TRGS 513 "Tätigkeiten an Sterilisatoren mit Ethylenoxid und Formaldehyd"
  • Tonerstaubbelastung am Arbeitsplatz vermeiden
  • Diskussion zum "Stand der Technik"

Referent:
Mitarbeiter des Fachbereichs 4 "Sicherheit und Gesundheit bei chemischen und biologischen Arbeitsstoffen" der BAuA


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