Herzlich Willkommen bei REACH Hamburg

REACH Hamburg - Newsletter, Ausgabe 2014-02

Liebe Leserinnen und Leser des REACH Hamburg Newsletters,

dieser Newsletter ist ein Service des Projektes REACH Hamburg. Ein Projekt, welches die Wirtschaftsakteure in der Umsetzung der neuen Europäischen Chemikalienverordnung REACH unterstützt.

Träger von REACH Hamburg ist ein Netzwerk Hamburger Firmen, Verbände und Behörden, welches sich vierteljährlich trifft um sich zu aktuellen Themen der REACH Umsetzung auszutauschen. Es besteht die Möglichkeit für weitere Firmen nach Voranmeldung an diesen Treffen teilzunehmen und Mitglied des Netzwerkes zu werden. Die Mitgliedschaft im Netzwerk ist kostenpflichtig.

Weitere Informationen zum Projekt und den Beteiligten finden Sie unter www.reach-hamburg.de

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, senden Sie uns eine E-Mail: reach-hamburg@oekopol.de

Der REACH Hamburg Newsletter wurde erstmalig mit der Ausgabe 6/08 im html Format versendet. Sollten sie das Textformat vorziehen, können sie diese Änderung hier einrichten.

Die aktuellen Meldungen im Überblick:


AKTUELL - Deutsche und norwegische REACH-Behörden starten Aufruf zur Datensammlung

Deutschland erarbeitet im Augenblick in Zusammenarbeit mit Norwegen einen Beschränkungsvorschlag zu Perfluoroctansäure (PFOA) und PFOA-ähnlicher Stoffe, das sind Stoffe die zu PFOA abgebautwerden können.

In diesem Kontext hat die Bundesstelle für Chemikalien (BfC) gemeinsam mit den anderen Beteiligten Behörden (aus Deutschland noch das Umweltbundesamt (UBA) welches auch die federführung für den Stoff inne hat und das Bundesamt für Risikobewertung für den Verbraucherschutz) eine Onlineumfrage gestartet, mit dem Aufruf Hintergrundinformationen zu Art und Umfang der Nutzung und des Vorkommens dieser Stoffe zu übermitteln. Dies ist wichtig, um den Beschränkungsvorschlag so genau wie möglich eingrenzen zu können und eine möglichst spezifische Regelung für solche Bereiche zu erlassen, die wirklich das Risiko für diese Stoffe ausmachen.

PFOA wird/wurde in der Herstellung von Fluorpolymeren eingesetzt, ist struktureller Bestandteil von Fluortelomeren, sowie verschiedener technischer Gemische (zum Teil beabsichtigt eingesetzt zum Teil als Verunreinigung). Es kann über diese Verbindungen auch Bestandteil zahlreicher Erzeugnisse werden, z.B. Outdoorbekleidung, Impregnierte Teppiche, Lederwaren. Ein Hintergrunddokument zum Einsatz von PFOA ist hier verfügbar: http://www.reach-clp-biozid-helpdesk.de/de/Downloads/Call-for-evidence-Status-2014.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Die Befragung richtet sich vor allem an folgende Akteure:

  • Hersteller von PFOA und verwander Stoffe
  • Hersteller von Alternativen von Stoffen, welche Wasser-, Fett- und Schmutz abweisende Eigenschaften besitzen
  • Formulierer von Feuerlöschschäumen und deren Anwender
  • Textilbearbeiter (Finishing)
  • Papierindustrie
  • Bauproduktehersteller und Anwender
  • Fotoindustrie (im Bereich konventioneller Fotos und Röntgenfilme)
  • Halbleiterhersteller
  • Hersteller von Fluorpolymeren
  • Sonstige Bereiche welche nicht erwähnt sind…

Zur Umfrage (auf Englisch) gelangen sie hier: https://www.webropolsurveys.com/S/BF031A67025F2CCB.par

Zunächst ist auch dort nochmal ein Einleitungstext zu finden, der das Ziel der Umfrage verdeutlicht und welche Stoffe genau im Fokus liegen.


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Neues aus der ECHA


1. ECHA veröffentlicht den jährlichen Evaluationsbericht

Die ECHA hat im Februar den jährlichen Bericht zum Evaluationsprozess unter REACH veröffentlicht, der die Ergebnisse der vorangegangenen Dossierbewertungen der ECHA zusammenfasst (siehe auch REACH Hamburg NL 01/2014 http://www.reach-hamburg.de/index.php?id=181#c1637).
Darin werden noch einmal die Beobachtungen aus den Überprüfungen der Dossiers im Detail dokumentiert und auch die Folgemaßnahmen bei Abweichungen genau dargestellt. Der Bericht gibt darüber hinaus auch Empfehlungen für die Überarbeitung bestehender Registrierungen, sowie in 2018 neu hinzukommende Dossiers. Diese umfassen folgende Themen:

  • Verbesserung der Stoffsicherheitsberichte, um die tatsächlichen Verwendungen und Risiken angemessen abzudecken
    • Werden die Regeln der CLP-Verordnung richtig angewendet?
    • Bestehen Datenlücken aufgrund der Verfügbarkeit geeigneter Tests, evtl Schließen durch neue Verfahren.
    • Sind Abbauprodukte des Stoffs ausreichend berücksichtigt?

  • Kenntnis der Vorgehensweise auf Entscheidungen (Entscheidungsentwürfe) der ECHA zu reagieren
    • Regelmäßige Überprüfung der REACH-IT Inbox
    • Beachtung von Fristen für eine Antwort an die ECHA
    • Möglichst mit „einer Stimme“

  • Fortlaufende Aktualisierung der Dossiers

  • Verbesserung der Argumentationsgrundlage bei einer Anpassung der Standarddatenanforderungen
    • Sind Argumente für das Weglassen von Tests valide? (Beispiele aufgeführt)
    • Verweis auf die rechtliche Grundlage für die Anpassung der Testanforderung im REACH Text
    • Begründung von Gruppenansätzen von Stoffen

Dies ist nur eine Auswahl an Stichworten zu den Empfehlungen, die sich in dem Dokument finden.
Das ganze Dokument finden sie hier: http://echa.europa.eu/documents/10162/13628/evaluation_report_2013_en.pdf
Eine Zusammenfassung des dem Bericht zugrunde liegenden Zahlenmaterials hier: http://echa.europa.eu/documents/10162/13628/eval_report_2013_facts_figures_en.pdf

(beide in Englisch)


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2. ECHA hat fünf weitere Stoffe für die Aufnahem auf Anhang XIV der zulassungspflichtigen Stoffe empfohlen

Im Rahmen ihrer Pflicht gemäß Artikel 58 zur Prioisierung von Stoffen der Kandidatenliste (hier die deutsche Übersetzung des REACH-CLP-Biozid Helpdesks der Bundesstelle für Chemikalien (BFC) http://www.reach-clp-biozid-helpdesk.de/de/Themen/Kandidatenliste/Kandidatenliste.html) hat die ECHA nun fünf weitere Stoffe für das weitere Zulassungsverfahren ausgewählt. Es handelt sich um:

  • N,N-Dimethylformamid (DMF)
    Lösemittel für die Synthese und Produktion beschichteter Textilien und Sythetikfasern, (reproduktionstoxisch);
  • Diazen-1,2-dicarboxamid (C,C'-azodi(formamid)) (ADCA)
    Treibmittel in der Gummi und Kunststoffindustrie (atemwegssensibilisierend, 57 (f))
  • Aluminiumsilikat-Keramikfasern, feuerfest (Al-RCF), Isolierung für Hochtemperaturindustrien, Keramik und Metallcompositverstärkungen sowie elektrische und akustische Isolierungen (krebserzeugend);
  • Zirconium-Aluminiumsilikat-Keramikfasern, feuerfest (Zr-RCF), Verwendungen ähnlich Al-RCF, (krebserzeugend)
  • 4-(1,1,3,3-Tetramethylbutyl)phenol, ethoxyliert [deckt wohldefinierte Stoffe, UVCB-Stoffe, Polymere und Homologe ab],Verwenduung in Farben und Beschichtungsprodukten, sowie in der Emulsionspolymerisation. Die Begründung für die Aufnahme dieses Stoffs basiert auf seiner Eigenschaft zu einem hormonell wirksamen Stoff abgebaut zu werden.

Die vollständige Empfehlung an die Komission und die Begleitdokumente befinden sich unter http://echa.europa.eu/addressing-chemicals-of-concern/authorisation/recommendation-for-inclusion-in-the-authorisation-list/previous-recommendations/5th-recommendation
Der Verband der feuerfeste Materialien "European High Temperature Insulation Wool (HTIW) industry" (ECFIA) hat bereits im Vorfeld der Priorisierung eigene Vorschläge für die Behandlung der Al-RCF unter REACH gemacht (http://www.ecfia.eu/files/ecfia_-_%20attachment_to_bdi_position_paper_-_2013-05-23.pdf) und sogar eine eigene Risko-Management-Optionen Analyse durchgeführt (RMO),die zu dem Schluss kam besser einen Arbeitsplatzgrenzwert für den Umgang mit den Fasern zu erlassen, als die Regulierung im Rahmen einer Zulassung anzustreben (eine Kurzfassung dazu siehe hier Informationsportal Chemical Watch: http://chemicalwatch.com/downloads/RMOA_short_summary_final.pdf )


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Neues von nationalen Behörden ,Verbänden, NGOs


1. Expositionsbewertungstool "Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe" (EMKG) aktualisiert

Im Rahmen der Stoffsicherheitsbewertung unter REACH müssen Registranten bei der Bewertung von Verwendungen die mögliche Expositionshöhe von Menschen und Umwelt "abschätzen". Für diese Abschätzungen wurden zum Teil für REACH zum Teil aber auch in anderem Kontext Modelle entwickelt, die eine Vorhersage über die Freisetzung und die damit verbundenen Expositionen treffen sollen. Viele dieser mathematischen Modelle wurden zur besseren Nutzbarkeit durch die Akteure mehr oder weniger aufwendig programmiert. So gibt es zum Beispiel das umfangreiche Tool ECETOC-TRA (http://www.ecetoc.org/tra), welches speziell in der ersten Registrierungsphase das am weitesten verbreitete Tool war und nun bereits in der 3. Auflage erhältlich ist. Im Rahmen der Aktivitäten der ECHA ist die Anwendung CHESAR zu nennen (http://chesar.echa.europa.eu/), welches die Inhalte zahlreicher Modelle ebenfalls integriert hat und eine direkte Schnittstelle zur Datenbankanwendung IUCLID besitzt, welche zur Sammlung der Daten unter REACH, aber auch im Rahmen der neuen Biozidverordnung dient (http://iuclid.eu/).
Ein weiteres Modell, welches von der Bundesanstalt für Arbeitschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) für den Bereich des Arbeitnehmerschutzes entwickelt wurde, ist Bestandteil des "Einfachen MaßnahmenKonzepts Gefahrstoffe" (EMKG). Es wurde im Mai 2012 in einer überarbeiteten Form veröffentlicht und ist jetzt auchals programmierte, nutzergeführte Version kostenfrei erhältlich. Das Konzept wird auch im Rahmen der ECHA Leitlinien zu Informationsanforderungen und Stoffsicherheitsbeurteilung Teil R14 "Occupational exposure estimation" http://echa.europa.eu/documents/10162/13632/information_requirements_r14_en.pdf) erwähnt und ist somit auch für die Verwendung unter REACH akzeptabel. Die Abschätzungen sind relativ konservativ (sogenannte Tier 1 Abschätzungen) und erfolgen anhand grundlegender Angaben aus den Sicherheitsdatenblättern, wie der Einstufung der Stoffe, sowie Dampfdruck und Staubigkeit.
Neben dem Tool und dem Modell wird das EMKG begleitet von einer Vielzahl von Dokumenten zu Maßnahmen, die bei bestimmten festgestellten Gefahren ergriffen werden können, um die Exposition auf ein sicheres Schutzniveau zu begrenzen. Solche Dokumente sind häufig Tätigkeits- oder Branchenbezogen (z.B. Reinigung von Druckerwalzen (Flüssigkeit): Gefährdung durch Einatmen http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/EMKG/pdf/EMKG-Praxisbeispiel-07.pdf?__blob=publicationFile&v=1  und sollen bei der praktischen Anwendung des EMKG helfen.
Weiter hat die BAuA mehrere Forschungsprojekte inszeniert oder wird diese noch auf den Weg bringen, die zum Ziel haben eine bessere Datengrundlage für die Expositionsabschätzung zu generieren. Diese Dokumente können auch im REACH-Kontext von großem Nutzen sein, da sie teilweise Verwendungsbezogene Daten zur Exposition gegenüber den Stoffen haben und auch Daten über die Dauer von Tätigleiten, also Informationen die essesntiell für der Erstellung von Expositionsszenarien unter REACh sein können. Ein gutes Beispiel ist das Dokument zu den Wartungs- und Reinigungsarbeiten von Servicepersonal an technischen Anlagen, welches in der Expositionsbewertung immer wieder Anlass für Diskussionen gibt. In dem Dokument der BAuA sind zum Beispiel Daten zum Wechsel von Staubfiltern in Müllverbennungsanlagen und anderer Wartungstätigkeiten zu finden. Es gibt detailierte Verwendungsbeschreibungen sowie Messdaten zu Stofffreisetzungen etc. (Stoffbelastungen der Mitarbeiter von Servicefirmen bei Reinigungs-, Wartungs- und Reparaturarbeiten. 1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2011. http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/F2044.pdf?__blob=publicationFile&v=3


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2. EU-REACH Komitee der Komission beschließt die Aufnahme von 9 Stoffen in den Anhang XIV der zulassungspflichtigen Stoffe

Einen Schritt weiter als die Stoffe der neuen Priorisierung der ECHA (siehe oben) sind die Stoffe, für die das EU-REACH Komitee der Komission entschieden hat. Die Stoffe und Zulassungsbedingungen des Forschlags sehen wie folgt aus:

  • Formaldehyd, oligomeres Reaktionsprodukt mit Anilin (technisches MDA),EG-Nr.: 500-036-1, CAS-Nr.: 25214-70-4
  • Arsensäure EG-Nr.: 231-901-9, CAS-Nr.: 7778-39-4
  • Bis(2-methoxyethyl)ether (Diglyme),EG-Nr.: 203-924-4, CAS-Nr.: 111-96-6
  • 1,2-Dichlorethan (EDC) EG-Nr.: 203-458-1, CAS-Nr.: 107-06-2
  • 2,2'-Dichlor-4,4'-methylendianilin (MOCA) EG-Nr.: 202-918-9, CAS-Nr.: 101-14-4
  • Dichromtris(chromat) EG-Nr.: 246-356-2, CAS-Nr.: 24613-89-6
  • Strontiumchromat EG-Nr.: 232-142-6, CAS-Nr.: 7789-06-2
  • Zink-Kalium-Chromat EG-Nr.: 234-329-8, CAS-Nr.: 11103-86-9
  • Pentazinkchromatoctahydroxid EG-Nr.: 256-418-0, CAS-Nr.: 49663-84-5

Den Kompletten Änderungsentwurf finden Sie auf den Seiten der EU Komisssion unter (deutsche Fassung):
Verordnungsentwurf: http://ec.europa.eu/transparency/regcomitology/index.cfm?do=Search.getPDF&XBFzuV5v69DD9GuQasXOdy6qIEeFBJIxiJ0BZORewnu5SVAw47eF02NzJJLXFBE77kGvLzo2Pu5uyjPyPE0HGhn1Yyu8a5hceFqN5ixnqYI=
Anhang der Stoffe inkl der Übergangsfristen bis zum sunset date: http://ec.europa.eu/transparency/regcomitology/index.cfm?do=Search.getPDF&XBFzuV5v69DD9GuQasXOdy6qIEeFBJIxiJ0BZORewnuyEZEdggz+n4JOVUqYppXe7kGvLzo2Pu5uyjPyPE0HGhn1Yyu8a5hceFqN5ixnqYI=
Der endgültige Beschluss der Verordnung erfolgt mit Kontrolle durch das EU-Parlament und den Rat und wird wirksam nach einer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU.


3. Studie zu den Problemen von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) unter REACH veröffentlicht

In einer Studie im Auftrag des europäischen Parlaments, Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie werden die besonderen Belastungen von KMU im Rahmen der REACH-Umsetzung beleuchtet und Vorschläge zur Verbesserung der Situation gemacht. Im wesentlichen spiegeln die Beobachtung jene wieder, die auch in vorangegangenen Studien zum Thema, z.B. im Rahmen des REACH-Revie 2012 durchgeführt wurden (z.B. zum Funktionieren der Verordnung http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/chemicals/documents/reach/review2012/commission_report_en.htm oder dem Funktionieren des Marktes http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/chemicals/documents/reach/review2012/chemical_market_en.htm)
Einige wichtige Thesen wurden aber in diesem deutlich kürzeren Bericht zusammengefasst:

  • In den SIEFs haben KMU eine recht schwache Position, die nur durch Regeln verbessert werden können
  • KMU haben im wesentlichen nur Belastungen durch REACH
  • Die geschätzten Kosten aus der Vor-REACH Zeit werden deutlich übertroffen
  • Der Markt könnte sich durch REACH verändern, mit der Folge, dass Stoffe vom Markt verschwinden
  • Die Reduzierung der Gebühren hilft den KMU nicht weiter, da diese nur eine untergeordnete Rolle bei den Kosten für die REACH-Konformität spielen

Ähnliche Aspekte wurden auch in einer von der EU-Komision durchgeführten Konferenz für KMU im Dezember 2013 diskutiert.
Zu der Studie gelangen Sie über diesen Link: http://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/note/join/2013/507486/IPOL-ITRE_NT(2013)507486_EN.pdf
Zu den Unterlagen der Konferenz hier: http://www.euconf.eu/reach2013/en/registration/speakers.html


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Veranstaltungen


1. ECHA 9th Stakeholders Day

Termin: 21. Mai 2014

Ort: European Chemicals Agency, Marie Sktodowska-Curie Conference Room, Annankatu 18, 00120 Helsinki.

Info & Anmeldung: Online über Anmeldformular bis zum 01.05.2014 auf der Homapage http://echa.europa.eu/view-article/-/journal_content/title/ninth-stakeholder-s-day

Veranstaltungsart: Konferenz

Die ECHA organisiert die Konferenz zum 9th Stakeholders Day am 21. Mai 2014 in Helsinki.

Die Konferenz bietet den Teilnehmern die Gelegenheit, die aktuellsten Neuigkeiten über Entwickluingen in der ECHA, den europäischen Industrieverbänden und Nichtregierungsorganisationen zu erfahren.

Zielgruppe: Die Teilnahme steht jedem offen. Insbesondere von Interesse ist der Stakeholders Day für Akteure im Rahmen von REACH und CLP wie Industrieverbänden, Firmen , öffentlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen, Vertretern aus Drittländern und der Medien.

 


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2. Sechstes Chemicals Forum 22.-23. Mai 2014

Termin: 22. Mai - 23. Mai  2014
Veranstaltungsort:
Helsinki Exhibition & Convention Centre
Messuaukio 1, 00520 Helsinki, Finland

Inhalt:
Das Helsinki Chemicals Forum ist die führende Diskussionsveranstaltung für Chemikalienmanagement und -Sicherheit. Das Forum wendet sich nicht nur an Experten in der Chemikaliensicherheit, sondern auch an Besucher, die ein vertieftes Wissen über die Risikokontrolle von Chemikalien erlangen wollen.
Zu den Themen des Forums gehören:

  • der Weg zum Jahr-2020-Ziel des Gipfels für nachhaltige Entwicklung
  • EU und US-Chemikalienrecht: Einfluss auf Innovation und Gesetzgebungsprozesse
  • Fracking-Chemikalien: politische Kontroverse und wissenschaftliche Basis
  • Endokrine Disruptoren: sind spezielle Kontrollmechanismen nötig?
  • Stoffkategorienansatz: was überwiegt mehr? Struktur oder Aktivität
  • Aktuelle Entwicklungen des weltweiten Chemikalienmanagements
  • Was ist der geeignete Weg um ein solides Chemikalienmanagement zu fördern?

Hinweis:
Das Programm kann hier heruntergeladen werden:
http://www.reach-clp-biozid-helpdesk.de/de/Veranstaltungen/pdf/2014/140522/140522-Helsinki-Chemicals-Forum-Programm.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Veranstalter:
The Helsinki Chemicals Forum is being organised by the Chemicals Forum Association in co-operation with:
European Chemical Industry Council (CEFIC)
the European Commission
the European Chemicals Agency (ECHA)
the Finnish Government with partners including
the City of Helsinki
the Chemical Industry Federation of Finland
the University of Helsinki.

Kontakt (Anmeldung): Auf der Homepage: http://www.helsinkicf.eu/index.php


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Bereiten Sie sich auf die Meldung an das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis vor!