Herzlich Willkommen bei REACH Hamburg

REACH Hamburg - Newsletter, Ausgabe 2014-04

Liebe Leserinnen und Leser des REACH Hamburg Newsletters,

dieser Newsletter ist ein Service des Projektes REACH Hamburg. Ein Projekt, welches die Wirtschaftsakteure in der Umsetzung der neuen Europäischen Chemikalienverordnung REACH unterstützt.

Träger von REACH Hamburg ist ein Netzwerk Hamburger Firmen, Verbände und Behörden, welches sich vierteljährlich trifft um sich zu aktuellen Themen der REACH Umsetzung auszutauschen. Es besteht die Möglichkeit für weitere Firmen nach Voranmeldung an diesen Treffen teilzunehmen und Mitglied des Netzwerkes zu werden. Die Mitgliedschaft im Netzwerk ist kostenpflichtig.

Weitere Informationen zum Projekt und den Beteiligten finden Sie unter www.reach-hamburg.de

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, senden Sie uns eine E-Mail: reach-hamburg@oekopol.de

Der REACH Hamburg Newsletter wurde erstmalig mit der Ausgabe 6/08 im html Format versendet. Sollten sie das Textformat vorziehen, können sie diese Änderung hier einrichten.

Die aktuellen Meldungen im Überblick:


Neues aus der ECHA


1. ECHA veröffentlicht neues Dokument zur Priorisierung von Stoffen für den Anhang XIV

Im Rahmen der Zulassung hat die ECHA die in REACH festgeschriebene Pflicht (Artikel 58 (3)) mindestens alle 2 Jahre Stoffe der Kandidatenliste auszuwählen und der Komission für eine Aufnahme in den Anhang XIV der zulassungspflichtigen Stoffe zu empfehlen.
In der Verordnung selber stehen bereits einige Kriterien welche Stoffe bevorzugt in einer solchen Priorisierung berücksichtigt werden sollen. Dies sind:

  • Stoffe mit PBT/vPvB Eigenschaften
  • Stoffen die in Verwendungen mit weiter Verbreitung eingesetzt werden
  • Stoffe die in großen Mengen eingesetzt werden

Diese Kriterien sind zwar erste Indizien, lassen aber durchaus einigen Interpretationsspielraum. Diesen hat die ECHA in der Vergangenheit bereits in einem Kriteriendokument ausgestaltet und dargelegt wie die Priorisierung anhand dieser und weiterer Kriterien vonstatten geht und was z.B. unter einer großen Menge zu verstehen ist. Für die einzelnen Aspekte wurden Punkte vergeben und somit eine Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Stoffen der Kandidatenliste zuerzeugt, so dass ein Ranking nach „hoher Priorität“ für das Zulassungsverfahren und weniger Regelungsbedarf erzeugt werden konnte.
Das Kriteriendokument in dem die ECHA ihr Vorgehen dargelegt hat wurde nun im Februar 2014 aktualisiert. Neben dem Punktesystem (Scoring) enthält es noch Abschnitte zu weiteren Überlegungen, die bei der Priorisierung eine Rolle spielen können wie z.B. die bereits erfolgte Aufnahme in den Anhang XIV von Stoffen die eine identische Funktion und Verwendung haben wie der Stoff der betrachtet wird.
Das gesamte Dokument ist auf der ECHA Seite verfügbar unter: http://echa.europa.eu/documents/10162/13640/gen_approach_svhc_prior_in_recommendations_en.pdf 


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2. ECHA aktualisiert die Regeln für die Übermittlung von Nachrichten via REACH-IT

Die ECHA hat in letzter Zeit verstärkt Akteure unter REACH kontaktiert, um diese z.B. über Mängel in den Dossiers zu informieren, welche Sie über das IT-System "REACH-IT" übermittelt haben. Im Rahmen solcher Mitteilungen wurden auch Fristen gesetzt, in denen die Akteure die Möglichkeit haben sich zu den Mitteilungen zu verhalten. Die Mitteilungen der ECHA erfolgen lediglich über die REACH-IT. Das bedeutet die Akteure erhalten eine Mitteilung in der dort eingerichteten Mailbox. Die gesetzten Fristen sind nach den neusten Aktualisierungen der REACH-IT nun auch nicht mehr abhängig vom tatsächlichen Erhaltder Nachricht, also wann ein Nutzer die Meldung abruft, sondern wird bereits sieben Tage nach dem Eingang in der Mailbox wirksam. Um dieses Vorgehen auch rechtlich zu legitimieren, wurden die Nutzungsbesingungen für das REACH-IT Portal geändert. Jeder Nutzer des Systems erklärt sich darin bereit dieses Vorgehen zu akzeptieren (s.u.). REACH-IT ist verpflichtend von allen Akteurn zu nutzen, die Aktivitäten wie Stoffregistrierungen, Anmeldungen von Stoffen zur Forschung und Entwicklung oder auch Zulassungen (dies ist mit dem Update auf REACH-IT 2.7 jetzt möglich und geschieht nicht mehr über ein separates Webform) durchführen müssen.
[…] "Be aware of the legal implications of the terms and conditions of use and service of REACH-IT, in particular regarding the notification of Decisions and Communications:
REACH-IT is the only channel of communication ECHA uses to notify Users of Decisions and Communications.
Decisions and Communications are considered received and can set deadlines in motion seven calendar days after they have been notified in REACH-IT, whether or not they have actually been read by the User.
Exceptionally, certain deadlines can be set in motion immediately upon notification.
ECHA recommends the Users to activate the email alerts in REACH-IT, and to login regularly and check if any Decision or Communication was notified.
Please read the full terms and conditions below.” […]
(Volltext Nutzungsbedingungen unter http://echa.europa.eu/support/dossier-submission-tools/reach-it )
Akteure, die auf Nummer sicher gehen möchten, dass sie keine Informationen verpassen, sollten die automatische Nachrichtenweiterleitung an ihre berufliche E-Mail aktivieren. Außerdem empfiehlt die ECHA sorgfältig die entsprechenden E-Mails in der REACH-IT zu hinterlegen. Dazu wurde ein Fact Sheet veröffentlicht welches hier erhältlich ist: http://echa.europa.eu/documents/10162/13652/reachit_2-7_factsheet_en.pdf
Wichtig sind bei der Organisation von Account und Mailboxen die beiden Nutzerhandbucher zur REACH IT Nr. 2 und 3 (nur in Englisch)

Zusammen mit dem REACH-IT Update wurde auch eine neue Version des IUCLID veröffentlicht. Die neuste Version hat nun die Versionsnummer 5.6 und beinhaltet (wie auch REACH-IT) Anpassungen bezüglich der 4. Aktualisierung der CLP-Verordnung zur Einstufung und Kennzeichnung von Stoffen und Gemischen. So wurden u.a. einige Precautionary Statements ergänzt/verändert. Außerdem wurde einige Anpassungen hinsichtlich Formaten und Kompatibilität vorgenommen (eine Übersicht über die Neuerungen findet sich IUCLID Portal unter http://iuclid.eu/download/documents/WhatIsNewInIUCLID5.6.pdf
Dossiers die mit IUCLID 5.4 und 5.5. erstellt wurden werden derzeit noch von der ECHA akzeptiert.


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3. ECHA veröffentlicht Bericht über die Auswirkung der REACH-Zulassung im Bereich der Luftfahrtindustrie

Die Zulassung unter REACH hat zumZiel, auf lange Sicht, die Nutzung von besonders besorgniserregenden Stoffen (SVHC, siehe REACH-Hamburg http://www.reach-hamburg.de/index.php?id=114 oder ECHA http://echa.europa.eu/addressing-chemicals-of-concern/substances-of-potential-concern) zu vermindern und nach möglichkeit solche Stoffe gänzlich in Produkten und Prozessen zu ersetzen (zu substituieren). Bis eine vollständige Substitution solcher Stoffe möglich ist, ermöglicht REACH im Rahmen einer einzelfallbezogenen Zulassung die fortgeführte Nutzung eines bestimmten SVHC für einen begrenzten Zeitraum. In einem Dokument haben die Ausschüsse für Risikobewertung (RAC) und der Ausschuss für sozioökonomische Analysen (SEAC), die bei der ECHA je eine Stellungnahme zu den Zulassungsanträgen abgeben, ihre Position hinsichtlich der Befristungen dargelegt (http://echa.europa.eu/documents/10162/13580/seac_rac_review_period_authorisation_en.pdf). In dem Papier gehen Sie von einer Bewilligung einer Zulassung für einen Zeitraum von maximal 12 Jahren aus. Nur in besonders begründeten Fällen sehen sie die Möglichkeit auch längere Überprüfungsfristen bei Erteilung der Zulassung einzuräumen (die Fristen bedeuten nicht, dass dann automatisch ein phase-out eines Stoffes erfolgen muss, sondern dass dann ein neuer Zulassungsantrag gestellt wird, der ggf. die Fortsetzung einer Verwendung rechtfertigt). Die maximalen Fristen der Zulassung sind nach Veröffentlichung des Papiers bereits einige Male als "zu kurz" kritisiert worden. Besonders in hoch spezialisierten Technologiesektoren, in denen in Spezialanwendungen besondere Materialien und damit verbunden oft auch (gefährliche) Stoffe zum Einsatz kommen, wurde Kritik laut. Einer dieser Sektoren war die Luftfahrtindustrie. Dieser Industriesektor hat zusätzlich noch die Besonderheit, dass Komponenten die in diesem Bereich verwendet werden besonders extremen Nutzungsbedingungen unterliegen und von daher jedes Verfahren oder Bauteil einer aufwendingen behördlichen Sicherheitüberprüfung unterzogen werden muss. Eine solche Genehmigung schließt dann auch verwendete Stoffe ein, so dass eine Substitution auch in jedem Fall eine neue Genehmigung nach sich ziehen würde. Verantwortlich für das Genehmigungsverfahren ist die European Aviation Safety Agency (EASA, Hauptsitz in Köln, Deutschland). ECHA und EASA haben sich mit Vertretern der Branche getroffen und die Bedeutung der Zulassung für diesen Sektor diskutiert. Die Ergebnisse der Gespräche wurden in einem Bericht festgehalten der nun veröffentlicht wurde: http://echa.europa.eu/documents/10162/13552/aviation_authorisation_final_en.pdf
Der Bericht erläutert zum einen die Anforderungen, welche aus REACH entstehen vor allem unter Berücksichtigung der komplexen Lieferketten des Sektors und der starken globalen Ausrichtung und stellt diesen die Anforderungen einer Erteilung der Genehmigung seitens der Luftfahrtbehörden (Airworthiness) gegenüber. Es wird auch auf Besonderheiten hinsichtlich der Produkte und Betrachtungen sozioökonomischer Effekte bei einer Antragsstellung zur Zulassung durch ein Luftfahrtunternehmen eingegangen. Besonders relevant sind dabei die extrem langen Entwicklungs- und Lebenszyklen diese Branche, die insbesondere vor dem Hintergrund der oben angesprochenen Überprüfungszeiträume einer Zulassung Relevanz haben.


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Neues von nationalen Behörden ,Verbänden, NGOs


1. ChemSec kündigt neue SINList für den Oktober dieses Jahres an

Besonders besorgniserregende Stoffe sind unter REACH eines der meist beachteten Themen. Welche Stoffe besondere Besorgnis erregen ist immer wieder Gegenstand auch kontroverser Diskussionen. Der REACH-Prozess greift diese Stoffe nach und nach auf und behandelt sie in der Zulassung oder wenn dies geeigneter erscheint in einem anderen Prozess. Dies geschieht jedoch nur nach und nach und daher haben sich in der REACH-Welt einige inoffizielle Listen etabliert auf denen unterschiedliche Interessengruppen die Stoffe verzeichnet haben, welche ihrer Ansicht nach die besonders besorgniserregenden Stoffe unter REACH sein sollten. Eine solche Liste ist die sogenannte "SINList" (Substitute It Now), welche bereits in den Vorgängerversionen breite Beachtung fand. Die herausgebende schwedische Nichtregierungsorganisation ChemSec (http://www.chemsec.org/) hat nun eine neue Version für den Oktober dieses Jahres angekündigt.
Neben einigen neuen Stoffen enthält die Liste nach ersten Informationen auch Informationen zu strukturell ähnlichen Stoffen, um bei Substitutionsbemühungen ein Ausweichen auf nicht wirklich bessere Alternativen zu vermeiden.
Die neue Liste wird im Rahmen einer Veranstaltung "A day for SINspiration and SINnovation" am 8. Oktober in Brüssel vorgestellt. Derzeit liegt noch kein detailliertes Programm vor. Eine Ameldung kann jedoch bereits unter event@chemsec.org vorgenommen werden. Weiter Ansprechpartner zum Thema sind
Frida Hök, +46-709 72 12 57, oder Anna Lennquist, +46-705 72 47 50 http://www.chemsec.org/news/news-2014/january-march/1302-a-day-for-sinspiration-and-sinnovation-8-october-2014-brussels-save-the-date


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2. BAuA veröffentlicht aktualisierte Dokumente zum Arbeitsschutz im Zusammenhang mit Gefahrstoffen

Im Rahmen seiner Arbeiten im Bereich Arbeitssicherheit veröffentlicht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sogenannte technische Regeln für Gefahrstoffe. Diese Regeln gibt es schon seit geraumer Zeit und begründen sich auf Betrachtungen und Regelungen des Arbeitsschutzes auch schon aus der vor-REACH-Phase. Solche Regeln umfassen zum Teil auch andere Aspekte im Umgang mit chemischen Stoffen im beruflichen Kontext, als lediglich die in REACH vorgesehene Einzelstoffbetrachtung (zum Beispiel in Bezug auf eine Betrachtung aller Stoffe an einem Arbeitsplatz, also auch die Gesamtbelastung durch mehrere Stoffe). Diese Regeln enthalten aber auch wertvolle Informationen für die Stoffbewertung unter REACH, z.B. bei der Ableitung der Anwendungsbedingungen und Risikomanagementmaßnahmen in den Expositionsszenarien und sollten daher auch unter REACH mit einbezogen werden.
Drei dieser TRGS wurden nun in aktualiesierter Form veröffentlicht:


3. Die OECD hat einen Leitfaden zur Gruppierung von Chemikalien aktualisiert

Ein weit verbreiteter Ansatz bei der Registrierung von Stoffen war die Nutzung von Gruppenansätzen und der Übertragung oder dem Füllen von Datenlücken aus Erkenntnissen der Gruppenmitglieder mit vorhandenen Daten auf solche, bei denen Daten fehlten (read across).
Neben REACH existrieren auf Ebene der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) zahlreiche Aktivitäten zur Risikobewertung und Kontrolle von Chemikalien. So basieren die Testvorschriften der meisten REACH-Tests auf den OECD-Testvorschriften und die sogenannten Templates der Datendokumentation in IUCLID basieren ebenfalls auf Entwicklungen der OECD. In diesem Gremium sind Länder aktiv, die weit über den Rahmen der EU hinaus gehen, so dass eine Verwendung dort anerkannter Standards und Vereinbarungen insgesamt eine größere Akzeptanz und auch Vergleichbarkeit im internationalen Kontext erlangt (siehe Startseite OECD Chemikaliensicherheit http://www.oecd.org/chemicalsafety/).
In einem Leitfadendokument, welches nun überarbeitet wurde befasst sich das Gremium mit eben der Gruppenbildung vor allem im Zusammenhang mit UVCB-Stoffen (Substances of Unknown or Variable composition, Complex reaction products or Biological materials). Es werden Beispiele diskutiert, wie Lösemittel auf Kohlenwasserstoffbasis oder Kohlederivate. Auch die Verbindung zwischen Gruppenansätzen und der Nutzung von quantitative structure–activity relationships (Qsar) wird diskutiert. Weiter werden Vorschläge gemacht, wie ein Gruppenansatz in einer Risikobewertung dokumentiert werden sollte. Dies kann auch eine Vorlage für die Verwendung von Gruppen im Rahmen der Stoffsicherheitsbewertung unter REACH sein und möglicherweise auch gute Argumente für mögliche Diskussionen mit der ECHA liefern.
Das Dokument ist erhältlich unter http://search.oecd.org/officialdocuments/displaydocumentpdf/?cote=env/jm/mono%282014%294&doclanguage=en
Ein Dokument welches sich speziell mit der Identifizierung und Benennung von Ölchemikalien (pflanzliche und tierische Öle) befasst ist ebenfall gerade erschienen und stellt die bei der ECHA übliche Vorgehensweise der Benenneung nach Herkunft (z.B. Fettsäuren aus Rapsöl, bzw. tierischen Ölen etc.) in Frage http://www.oecd.org/officialdocuments/displaydocument/?cote=env/jm/mono(2014)6&doclanguage=en


Veranstaltungen


1. UBA-Workshop zum Thema: Bioakkumulation (in englischer Sprache)

Termin: 26-27. Jnui 2014

Ort: Bauhaus Dessau, Seminarraum 3.22, Gropiusallee 38, 06846 Dessau-Roßlau

Info & Anmeldung: Anmeldung per Email mit der Betreffzeile “Bioaccumulation workshop” unter uta.zacharias@uba.de
Telefon 0340 2103 2629
Flyer zur Veranstaltung unter: http://www.reach-info.de/dokumente/bioacc-ws.pdf

Veranstaltungsart
: Informations- und Dialogveranstaltung

Kontakt (Organisation):
Organisations Team UBA, Dessau & FHG-IME, Schmallenberg
Wiebke Drost (wiebke.drost@uba.de)
Ulrich Jöhncke (ulrich.joehncke@uba.de)
Caren Rauert (caren.rauert@uba.de)
Christian Schlechtriem
(christian.schlechtriem@ime.fraunhofer.de)

 

 


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2. BAuA Veranstaltung: Metalle und REACH - eine Zwischenbilanz

Veranstalter: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und Wirtschaftsvereinigung Metalle (WVM)

Termin: 10.November 2014 - 10:00 - 16:30 Uhr

Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Stahlhalle der DASA Arbeitswelt Ausstellung, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund

Anfahrtsbeschreibung:
http://www.baua.de/de/Ueber-die-BAuA/Standorte-Adressen/Dortmund/Anfahrtsbeschreibung.html

Info & Anmeldung: Anmeldung online unter https://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2014/Anmeldung-REACH/Anmeldeformular.html

Hinweis: Über das Anmeldeformular können Sie sich online bis zum 27.10.2014 anmelden (sofern die Veranstaltung nicht bereits ausgebucht ist). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 250 Personen.
Die Veranstaltung wird zu Dokumentationszwecken aufgezeichnet.
Bitte beachten Sie, dass es auch englische Vortragsfolien geben kann. Die Vortragssprache ist deutsch. Foliensätze und einen Abstract-Band zur Veranstaltung erhalten die Teilnehmer in elektronischer Form.

Die Veranstaltung ist zertifiziert. Sie erhalten als Sicherheitsfachkraft zwei VDSI-Fachpunkte (Thema "Arbeitsschutz").
Teilnahmegebühr:
Die Teilnehmergebühr beträgt 145 EUR inkl. Tagungsunterlagen und Catering

Veranstaltungsart: Informationsveranstaltung

Zielgruppe: Sowohl Unternehmen, die Metalle herstellen oder verarbeiten, als auch Verbände, die diese Unternehmen vertreten und die dadurch von REACH und den damit verbundenen Maßnahmen betroffen sind und sein können.

Inhalt: Nichteisen-Metalle (NE-Metalle) und ihre Verbindungen stehen vielfach im Fokus von REACH-Regulierungen. Dies ist auf ihre hohen Produktionsmengen, ihre weite industrielle und gewerbliche Verbreitung und ihre zum Teil gefährlichen Eigenschaften zurückzuführen.
Erste Stoffe unterliegen schon der Zulassungspflicht oder sind von Beschränkungen betroffen. Weitere Metallverbindungen werden aktuell in diese Verfahren eingespeist oder in der Stoffbewertung betrachtet, um Risiken abzuklären. Damit sind die Produzenten von Metallen und ihren Verbindungen sowie die nachgeschaltete Wertschöpfungskette von allen REACH-Prozessen betroffen. Zudem werden viele Metalle bereits anderweitig reguliert. Eine Zwischenbilanz zeigt, dass sich in der gesamten Wertschöpfungskette das Zusammenspiel mit den Anforderungen der REACH-Verordnung komplex gestaltet. Recycling ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Thema, das viele Fragen aufwirft. Eine weitere Herausforderung für die Industrie ist, dass die angestrebte Substitution in vielen Bereichen aktuell nicht oder nur unter großem Aufwand umsetzbar ist. Im Zentrum der Veranstaltung "Metalle und REACH" stehen daher mögliche Konsequenzen für die industrielle Produktion durch REACH-Regularien und der Austausch über Lösungswege zu einem effektiven Vorgehen.
Das Programm der Veranstaltung finden sie hier: http://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2014/11.10-REACH.html

Moderation: Dr. Martin Wieske (WVM), Dr. Rüdiger Pipke (BAuA)

Kontakt (fachlich):
Iris Schweitzer-Karababa / Dr. Romy Marx
Tel. 0231 9071-2745
E-Mail:  schweitzer-karababa.iris@baua.bund.de
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund
Dr. Martin Wieske / Dorothea Steiger
Tel. 030 726207-136
E-Mail:  wvmetalle@wvmetalle.de
WirtschaftsVereinigung Metalle
Wallstraße 58/59, 10179 Berlin
Kontakt (Organisation):
Elke Büdeker
Tel. 0231 9071-2322
Fax 0231 9071-2611
E-Mail:  sek4.6@baua.bund.de
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund



Bereiten Sie sich auf die Meldung an das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis vor!