Herzlich Willkommen bei REACH Hamburg

REACH Hamburg - Newsletter, Ausgabe 2015-07

Liebe Leserinnen und Leser des REACH Hamburg Newsletters,

dieser Newsletter ist ein Service des Projektes REACH Hamburg. Ein Projekt, welches die Wirtschaftsakteure in der Umsetzung der neuen Europäischen Chemikalienverordnung REACH unterstützt.

Träger von REACH Hamburg ist ein Netzwerk Hamburger Firmen, Verbände und Behörden, welches sich vierteljährlich trifft um sich zu aktuellen Themen der REACH Umsetzung auszutauschen. Es besteht die Möglichkeit für weitere Firmen nach Voranmeldung an diesen Treffen teilzunehmen und Mitglied des Netzwerkes zu werden. Die Mitgliedschaft im Netzwerk ist kostenpflichtig.

Weitere Informationen zum Projekt und den Beteiligten finden Sie unter www.reach-hamburg.de

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, senden Sie uns eine E-Mail: reach-hamburg@oekopol.de

Der REACH Hamburg Newsletter wurde erstmalig mit der Ausgabe 6/08 im html Format versendet. Sollten sie das Textformat vorziehen, können sie diese Änderung hier einrichten.

Die aktuellen Meldungen im Überblick:


AKTUELL - Technische Umstellungen Webauftritt

Lieber Empfängerinnen und Empfänger des REACH-Hamburg-Newsletters,
aufgrund einer technischen Umstellung unseres Newslettersystems waren wir nun längere Zeit nicht in der Lage einen Newsletter zu erstellen. Wir bitten, dies vielmals zu entschuldigen. Wir bemühen uns, diesen Service in Zukunft wieder regelmäßig bereitzustellen.
Wir hoffen, dass Sie auch weiterhin unserem Angebot treu bleiben.
Im Auftrag des REACH-Hamburg-Netzwerks,
Dr. Olaf Wirth (Ökopol – Institut für Ökologie und Politik)


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Neues aus der ECHA


1. Die 6. Empfehlung zur Aufnahme neuer Stoffe auf den Anhang XIV

Die ECHA ist ihrer Verpflichtung nach REACH Artikel 58 nachgekommen und hat ihre 6. Empfehlung für die Aufnahme neuer Stoffe in den Anhang XIV der zulassungspflichtigen Stoffe abgegeben. Derzeit hat die Kommission die Aufnahme neuer Stoffe jedoch gestoppt (so ist auch eine Entscheidung über die Aufnahme der Stoffe der 5. Empfehlung ausstehend). Seitens der Kommission soll überprüft werden, ob eine Aufnahme zu unangemessen hohen Belastungen für die Anwender der Stoffe führen könnten, für den Fall dass eine Zulassung beantragt werden muss (oder der Stoff nicht mehr verwendet werden darf). Der Zulassungsprozess wird zudem gerade im Rahmen des REFIT-Programms der Kommission untersucht, der darauf abzielt, den Antragsprozess selbst einfacher zu gestalten (eine Übersicht zum REFIT finden sie hier http://ec.europa.eu/smart-regulation/better_regulation/documents/swd_2015_110_en.pdf, der Abschnitt zu REACH beginnt auf Seite 5).
Die ECHA-Empfehlung umfasst insgesamt 15 Stoffe. Die Namen und Identifikationsnummern können Sie unten stehender Liste entnehmen. Weitere Informationen zum Priorisierungsverfahren und den Hintergründen der einzelnen Stoffe finden sie hier http://echa.europa.eu/addressing-chemicals-of-concern/authorisation/recommendation-for-inclusion-in-the-authorisation-list/previous-recommendations

Name

EC Number

CAS Number

1,2-Benzenedicarboxylic acid, di-C6-8-branched alkyl esters, C7-rich

276-158-1

71888-89-6

1,2-Benzenedicarboxylic acid, di-C7-11-branched and linear alkyl esters

271-084-6

68515-42-4

1,2-Benzenedicarboxylic acid, dipentylester, branched and linear

284-032-2

84777-06-0

1-bromopropane (n-propyl bromide)

203-445-0

106-94-5

4-Nonylphenol, branched and linear, ethoxylated [substances with a linear and/or branched alkyl chain with a carbon number of 9 covalently bound in position 4 to phenol, ethoxylated covering UVCB- and well-defined substances, polymers and homologues, which include any of the individual isomers and/or combinations thereof]

-

-

Acetic acid, lead salt, basic

257-175-3

51404-69-4

Anthracene oil

292-602-7

90640-80-5

Bis(2-methoxyethyl) phthalate

204-212-6

117-82-8

Boric acid

233-139-2

10043-35-3

234-343-4

11113-50-1

Diboron trioxide

215-125-8

1303-86-2

Diisopentylphthalate

210-088-4

605-50-5

Dipentyl phthalate (DPP)

205-017-9

131-18-0

Disodium tetraborate, anhydrous

215-540-4

1330-43-4

1303-96-4

12179-04-3

Lead monoxide (lead oxide)

215-267-0

1317-36-8

N-pentyl-isopentylphthalate

-

776297-69-9

Orange lead (lead tetroxide)

215-235-6

1314-41-6

Pentalead tetraoxide sulphate

235-067-7

12065-90-6

Pitch, coal tar, high temp.

266-028-2

65996-93-2

Pyrochlore, antimony lead yellow

232-382-1

8012-00-8

Silicic acid, lead salt

234-363-3

11120-22-2

Tetraboron disodium heptaoxide, hydrate

235-541-3

12267-73-1

Tetralead trioxide sulphate

235-380-9

12202-17-4


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2. REACH-EN-FORCE 5: erweiterte Sicherheitsdatenblätter (eSDB)

In einem nächsten EU-weiten Vollzugsprojekt planen ECHA und Vollzugsbehörden die erweiterten Sicherheitsdatenblätter (eSDB) ins Zentrum der Überwachugsaktivitäten zu stellen. Stoffe, die in einer Menge von mehr als 10 tpa registriert werden, müssen gemäß REACH einer Stoffsicherheitsbewertung (CSA – Chemical Safety Assessment) unterzogen werden, wobei Risiken der einzelnen Verwendungen bewertet und sichere Anwendungsbedingungen abgleitet werden müssen. Die Bewertung wird im Rahmen des Stoffsicherheitsberichts dokumentiert und die sicheren Anwendungsbedingungen werden in Form von Expositionsszenarien niedergeschrieben. Diese Expositionsszenarien werden für Stoffe verpflichtend in der Lieferkette kommuniziert – als Anhang zum Sicherheitsdatenblatt. Bei Gemischen müssen die einzelnen Expositionsszenarien nicht zwingend alle angehängt werden, hier gibt es Methoden die Informationen anders weiterzureichen. Für Stoffe jedoch ist ein Anhang verpflichtend immer dann, wenn ein Stoffsicherheitsbericht erstellt wurde. Damit sind dann auch Stoffe eingeschlossen, bei denen ggf. ein nachgeschalteter Anwender den Bericht erstellt hat (vgl Artikel 31 (7)).
Eine Ankündigung des Projekt finden Sie hier http://echa.europa.eu/view-article/-/journal_content/title/forum-starts-a-project-on-extended-safety-data-sheets-exposure-scenarios-risk-management-measures-and-operational-conditions
Zunächst wird das Projekt in die Planungsphase gehen, die eigentlichen Überwachungsaktivitäten werden erst 2017 erwartet.
Vor dem Hintergrund des Themas Sicherheitsdatenblätter ist zudem noch zu beachten, dass in diesem Frühjahr auch eine Aktualisierung des Anhangs von REACH erschienen ist, der das Format des Sicherheitsdatenblatts ändert (Verordnung EU Nr. 830/2015 http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32015R0830&rid=1)


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3. Informationen in der Lieferkette – Nutzung von REACH-Informationen in Unternehmen

Ziel von REACH ist es, Daten zu Stoffen zu sammeln und daraus eine Bewertung der Risiken entlang des Lebenszyklus abzuleiten. Weiter sollen die Informationen auch in den Lieferketten verbreitet werden und dort zu Verbesserungen im Umgang mit Stoffen führen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie mit Schnittstellen zu anderen Rechtsbereichen umgegangen werden kann und wie diese REACH-Informationen dort nutzbar gemacht werden können.
Zu dieser Frage fand am 16/17. April dieses Jahres eine Veranstaltung bei der ECHA statt, bei der Praktiker aus Industrie und Behörden über die Schnittstellen zum Anlagen- sowie Arbeitschutzrecht gesprochen haben. Dabei wurde festgestellt, dass derzeit der Austausch noch begrenzt stattfindet. Dies liegt zum Teil auch an einem unterschiedlichen Verständnis hinsichtlich einzelner Fragestellungen. Gleichzeitig wurde aber festgehalten, dass die Fülle neuer Daten aus dem REACH-Prozess ein großes Potential für eine verbesserte Regelung der Stoffe auch unter anderen Rechtsbereichen birgt, und verstärkt Aktivitäten unternommen werden sollen, diese auch nutzbar zu machen.
Eine Dokumentation des Workshops finden Sie hier http://echa.europa.eu/documents/10162/3123708/use_of_reach_info_workshop_report_en.pdf
Die Vortragsfolien finden sie hier http://echa.europa.eu/news-and-events/events/event-details/-/journal_content/56_INSTANCE_DR2i/title/workshop-on-the-use-of-reach-clp-information-at-industrial-sites


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Neues von nationalen Behörden ,Verbänden, NGOs


1. BAuA-Leitfäden zur Registrierung 2018 - Teil 2

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in Hinblick auf die 2018er Registrierungsfrist geplant einen Praxisleitfaden zur Registrierung herauszugeben. Mit Hilfe dieses Leitfadens soll es Registranten 2018 möglich sein, ohne Hilfe weiterer Informationsquellen ihre Registrierungen vorzubereiten. Es wird also verstärkt auf die Datenanforderungen zu den unteren Mengenbändern eingegangen (< 100 Tonnen pro Jahr). Der Leitfaden soll in drei Teilen herausgegeben werden.
Teil A ist breits vor einigen Monaten erschienen (vgl REACH-HH http://www.reach-hamburg.de/index.php?id=190#c1774) und befasste sich mehr mit den Vorbereitungen, hin zu einer Registrierung, wie z.B. der Datensammlung. Zum Teil A gelangen Sie unter diesem Link (PDF, 74 Seiten): http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/REACH-A.pdf?__blob=publicationFile&v=4
Nun ist Teil B erschienen. In diesem Teil geht es stärker um die technische Anwendung der IUCLID-Software, die in der Regel nötig ist um das Registrierungsdossier zu erstellen. Dabei wird Schritt für Schritt erklärt, wie Angaben in den einzelnen Datenfeldern von IUCLID einzutragen sind, so dass auch Nicht-Fachleute die Eingabemaske nutzen können.
Teil B ist unter folgender Adresse zu beziehen: http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/REACH-B.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Im ausstehenden Teil C soll auf die konkreten Anforderungen an die IUCLID-Dossiers für Stoffe in den Mengenbereichen von 10 -100 Tonnen pro Jahr eingegangen werden. In diesem Kontext ist zu erwähnen, dass die ECHA derzeit plant, eine Registrierung für Teilnehmer einer Registrierung im Mengenband 1-10 Tonnen pro Jahr auch in Form einer Online-Eingabemaske zu ermöglichen. Ein solches Angebot wird dann direkt in REACH-IT implementiert sein https://reach-it.echa.europa.eu/reach/public/welcome.faces


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2. WKO Folder gibt Übersicht über Beteiligungen in REACH-Prozessen

Die Prozesse der REACH-Verordnung enthalten zahlreiche Stellen, an denen Marktakteure, Verbände und Industrieunternehmen sowie Organisationen der Zivilgesellschaft, Umwelt- und Verbraucherschutzverbände (NGO) die Informationen kommentieren und ergänzen können. Der Folder orientiert sich dabei an den Prozessen zur

  • harmonisierten Einstufung und Kennzeichnung,
  • Beschränkung und
  • Zulassung.

Auf 20 Seiten werden kurz die Interaktionsmöglichkeiten dargestellt und darauf eingegangen, welche Informationen im Prozess angesehen werden. Im Falle der Zulassung wird auch der RMOA-Prozess diskutiert (Analyse der Risikomanagementoptionen – Risk Management Option Analysis). Hier werden allerdings vornehmlich österreichische Spezifika dargestellt, da dieser Prozess von den Mitgliedstaatenbehörden betrieben wird und kein einheitliches Verfahren vorgesehen ist. Das Verzeichnis mit den RMOA die derzeit geplant oder in Bearbeitung sind, ist bei der ECHA zu finden unter http://echa.europa.eu/de/addressing-chemicals-of-concern/substances-of-potential-concern/pact.
In Österreich ist für die Bereitstellung von Informationen für den Prozess ein relativ informeller Kontakt zur Wirtschafskammer vorgesehen. In Deutschland gibt es dazu ein Portal über das Konsulatationen durchgeführt werden können. Zum Prozess und zu weiterführenden Informationen siehe hier: http://www.reach-clp-biozid-helpdesk.de/de/REACH/SVHC-Roadmap/Roadmap-DE/Roadmap-DE.html


3. Studie zur Datenverfügbarkeit unter REACH

Im Rahmen eines breit angelegten Forschungsvorhabens haben das Bundesamt für Risikoberwertung und das Umweltbundesamt (Deutschland) die bestehenden Registrierungsdossiers der Stoffe oberhalb von 1000 Tonnen pro Jahr gescreent, um zu sehen, inwieweit die Risiken zu bestimmten Endpunkten damit bewertet werden können. Für das Screening wurden Analyseschemata entworfen, mit denen die Dossiers von mehr als 1800 Stoffen der ersten Registrierungsphase auf Eigenschaften geprüft werden können, die als besonders besorgniserregend gelten können. Die dazu herangezogenen Endpunkte waren:

  • Toxizität nach wiederholter Applikation,
  • Reproduktions- und Entwicklungstoxizität,
  • Mutagenität,
  • Abbaubarkeit (biotisch, abiotisch),
  • Bioakkumulation,
  • Ökotoxizität und
  • Umweltexposition.

Ziel war es, neben der Analyse ob Daten vorhanden waren, auch zu prüfen, inwieweit die Anwendung von Strategien zum Verzicht auf Daten und zur Verwendung von Nicht Test-Methoden (z.B. QSAR) richtig erfolgt ist, bzw. hinreichend begründet war.
Wenngleich nicht alle Dossiers abschließend bewertet werden konnten und das Ausmaß nicht hinreichender Information von "fomale kleine Fehler" bis hin zu "keine Daten" reichte, war der Befund der Studie ernüchternd. Etwa 60 % der geprüften Dossiers enthielten keine vollständig korrekten Angaben für mindestens eines der Endpunkte. Ein ählicher Befund ergab sich aus Analysen der ECHA, die im Rahmen der Dossier Compliance Checks nur eine Stichprobe von 283 Dossiers im Rahmen eines Compliance Checks analysiert hatten und ebenfalls ca 61 % incompliance feststellten (ECHA Fortschrittbericht 2014: http://echa.europa.eu/documents/10162/13628/evaluation_report_2014_en.pdf)
Mehr zum Hintergrund des Reports und zur Interpretation der Daten und des Analyseansatz finden Sie unter http://www.reach-info.de/reach-compliance.htm
Insgesamt stellt der Befund nach Ansicht des UBA das Ziel von REACH in Frage, durch die Registrierung "gute" Daten für die Bewertung von Chemikalienrisiken bereit zu stellen. Deutlich wurde, dass vor allem die Anwendung von READ-Across-Ansätzen und QSAR weitere Unterstützung/Information benötigen, um wirklich sachgerechte Anwendung und damit Akzeptanz zu erlangen.
Link zur Studie: http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/reach-compliance-data-availability-of-reach
Das Projekt zeigt auch noch einmal deutlich, dass eine REACH-Registrierung nicht mit der Abgabe des Dossiers und dem Erhalt der Registrierungsnummer abgeschlossen ist. Teil des Handels mit Chemikalien wird künfigt weiterhin sein, die Daten aktuell zu halten und auch Bewertungen zu hinterfragen.
Auch die ECHA hat in den letzten Wochen zahlreiche Unternehmen angeschrieben und angekündigt, dass im Rahmen von Screening-Aktivitäten 200 Stoffe ausgewählt wurden, um deren PBT-Bewertungen, CMR-Eigenschaften usw. genauer anzusehen. Eigenschaften also, die eng im Zusammenhang mit den auch vom BfR untersuchten Endpunkten stehen. Unternehmen, die eine solche Nachricht erhalten haben, sollten nach den Befunden der Studie ihre Dossiers spätestens jetzt einmal kritisch ansehen und ggf. Überarbeitungen vornehmen (ECHA-Screening siehe Presseerklärung http://echa.europa.eu/de/view-article/-/journal_content/title/echa-shortlists-substances-for-possible-regulatory-action)


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4. Zulassung für Stoffe in Erzeugnissen – rechtliche Analyse

In einem Gutachten hat das Umweltbundesamt untersuchen lassen, inwieweit handelsrechtliche Regelungen einer Ausweitung des Zulassungsregiemes auf Stoffe in Erzeugnissen entgegenstehen. Hintergrund der Studie war die offenkundig verstärkt auftretende Problematik der REACH-Verordnung, dass die Zulassung lediglich die Verwendung von Stoffen (ohne Zulassung) verbietet, die Anwesenheit eines Stoffs in einem Erzeugnis jedoch nicht als Verwendung desselben gilt und daher ein Inverkehrbringen der Stoffe über den Import von Erzeugnissen zu weiteren Problemen führen kann. Zudem wird verstärkt das Problem der Nutzung von gefährlichen Stoffen in Produktionsketten außerhalb der EU wahrgenommen, bei dem aber letztlich der EU-Markt als Absatzraum der fertigen Produkte dient.
Ein zusätzliches Verbot des Imports in Erzeugnissen ist zwar grundsätzlich über den REACH-Prozess der Beschränkung möglich, kann jedoch nur bei einem identifizierten Risiko durch die Behörden erfolgen. Dieser Prozess ist extrem aufwending, da

  1. Behörden oft über keine Kenntnis der Zusammensetzung von Erzeugnissen verfügen. Diese Informationen werden derzeit nicht umfassend über die Registrierungen oder die Notifizierungen verfügbar gemacht.
  2. Die Ressourcen der Behörden begrenzt sind und eine Püfung jedes Stoffs in der Zulassung problematisch wäre.

Das Gutachten ist zu dem Schluss gekommen, dass eine Ausweitung der Zulassung auf Erzeugnisse, ähnlich der Registrierung, keine Handelshemmnisse durch eine Ungleichbehandlung von EU-Akteuren und Nicht-EU-Akteuren führen würde, und damit grundsätzlich möglich ist. Die Analyse wurde von der Forschungsstelle sofia und dem Öko-Institut erstellt (https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/staerkung-der-regelungen-fuer-import-erzeugnisse-in). Sie wurde zudem im Rahmen eines Fachworkshops vorgestellt und mit Vertreten der Wirtschaft und Behörden diskutiert. Die Präsentationen dieses Workshops finden Sie hier: http://sofia-darmstadt.de/604.0.html


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Veranstaltungen


1. ECHA eröffnet Webinar-Reihe zur Vorbereitung auf die Registrierungsfrist 2018

In Hinblick auf die letzte Registrierungsdeadline 2018 startet die ECHA eine Veranstaltungsreiche gezielt für die Akteure, die dann registrieren müssen. Um speziell REACH-Neueinsteiger Schritt für Schritt an die Registrierung heranzuführen (vgl. auch REACH 2018 Schritt für Schritt http://echa.europa.eu/reach-2018/know-your-portfolio), hat die ECHA den Zeitraum bis dahin in einzelne Abschnitte unterteilt und möchte für jeden dieser Abschnitte mittel eines Webinars die Akteure an die Registrierung heranführen.
Teil 1 der Webinar-Reihe umfasst die Vorbereitung der Akteure für den Einstieg in ihre REACH-Aktivitäten. Dabei wird der Fokus auf die Analyse der verwendeten Stoffe gelegt, also die Klärung des Portfolios, der Stoffidentitäten und der einzelnen Registrierungspflichten. Die Webinare richten sich explizit an Unternehmen ohne bisherige Registrierungserfahrungen und erfordern daher kein besonderes Vorwissen.
Das Webinar fand live am 24. Juni 2015 statt und kann als Aufzeichnung jederzeit erneut angesehen werden. Zu finden sind die Webinare hier: http://echa.europa.eu/web/guest/support/training-material/webinars


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Bereiten Sie sich auf die Meldung an das Einstufungs- und Kennzeichnungsverzeichnis vor!