Herzlich Willkommen bei REACH Hamburg

REACH Hamburg – Newsletter, Ausgabe 2008-08

Liebe Leserinnen und Leser des REACH Hamburg Newsletters,

dieser Newsletter ist ein Service des Projektes REACH Hamburg, ein Projekt, das von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg initiiert wird, um die Wirtschaftsakteure die der Umsetzung der neuen Europäischen Chemikalienverordnung REACH zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Projekt und den Beteiligten finden Sie unter www.reach.hamburg.de

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, senden Sie uns eine E-Mail: reach-hamburg@oekopol.de

Der REACH Hamburg Newsletter wurde erstmalig mit der Ausgabe 6/08 im html Format versendet. Sollten sie das Textformat vorziehen, können sie diese Änderung hier einrichten.

Die aktuellen Meldungen im Überblick:


1. ECHA fordert Unternehmen auf nur Stoffe vorregistrieren zu lassen, die später auch registriert werden sollen

Die ECHA hat in einer Pressemitteilung die Unternehmen dazu aufgefordert, nur solche Stoffe bei der Vorregistrierung zu melden, die sie später auch wirklich registrieren lassen wollen. Grund waren die Vorregistrierungen von zwei Unternehmen, die das gesamte EINECS Verzeichnis zur Vorregistrierung gemeldet haben. 

Diese Vorgehensweise macht es für nachgeschaltete Anwender jedoch unmöglich, aus der Liste der vorregistrierten Stoffe, welche die ECHA im Anschluss an die Vorregistrierungsphase veröffentlicht, die Stoffe herauszufinden, die nicht Vorregistriert wurden.

Zudem gibt es Probleme seitens der ECHA, mit der Datenmenge umzugehen. Daher hat die ECHA die Anzahl der Stoffe für die BULK Registrierung auf 10.000 begrenzt. Wollen Firmen mehr als diese 10.000 Stoffe vorregistrieren, sind sie gehalten sich mit der ECHA in Verbindung zu setzen.


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2. Leitlinie zur Identifizierung und Bezeichnung von Stoffen unter REACH und Leitlinie für nachgeschaltete Anwender jetzt auf deutsch erhältlich

Die Bundesstelle für Chemikalien hat den „Guidance for identification and naming of substances under REACH“ der ECHA in die deutsche Sprache übersetzt. Außerdem ist der Leitfaden für nachgeschaltete Anwender von der Wirtschaftskammer Österreich übersetzt worden. Die beiden Dokumente sind hier herunterzuladen:
Stoffidentifizierung
Nachgeschaltete Anwender


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3. Neue ECHA Leitlinien verfügbar

 Neue ECHA Leitlinien verfügbar:

- Leitlinie zur Aufnahme in Anhang XIV (Guidance on Annex XIV inclusion, Stoffe zur Zulassung)
- Leitlinie zur Schwerpunktsetzung bei der Stoffbewertung (Guidance on priority setting for evaluation)

Die Leitlinien können über die jeweiligen Verlinkungen heruntergeladen werden.


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4. Neue Sektion zur Chemikalieninformation auf der ECHA Internetseite eröffnet

Eine neue Sektion zu Chemikalieninformationen ist auf der ECHA Seite eröffnet worden. Dort werden sie in Zukunft folgende Informationen finden:

  • Die Liste der vorregistrierten Stoffe
  • Die Kandidatenliste für Stoffe zur Aufnahme in Anhang XIV von REACH (Zulassung)
  • Stoffinformationen aus den Registrierungsdossiers, sobald diese verfügbar werden
  • Ein Verzeichnis von Vorschlägen der Mitgliedsstaaten zu Einstufung und Kennzeichnung bestimmter Stoffe

Folgender Link führt zur Sektion: http://echa.europa.eu/chem_data_en.asp


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5. BDI veröffentlicht Musterformulierungen und –formate zur Erfüllung von Informationspflichten nach Artikel 33 (Stoffe der Kandidatenliste in Erzeugnissen)

Damit werden die Informationspflichten nach Artikel 33 REACH- VO relevant. Gemeinsam mit dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) und dem Bundesverband des Elektro- Großhandels e.V. (VEG) hat der BDI Musterformulierungen und -formate zur Erfüllung der Informationspflicht nach Artikel 33 REACH- VO erarbeitet. Die Hilfestellung enthält Umsetzungsvorschläge zur Kommunikation mit Händlern und Verbrauchern. Zudem werden Musterformulierungen bereitgestellt, um Informationen zu Stoffen der Kandidatenliste ab sofort in der Lieferkette weitergeben zu können. Für eine mögliche elektronische Übermittlung der Daten, wird ein bestehender Standard der Elektroindustrie (IEC PAS 61906:2005 „Procedure for the declaration of materials in products of the electrotechnical and electronic industry“) aufgegriffen und den REACH Bedürfnissen angepasst.

Die Hilfestellung kann hier als pdf-Dokument heruntergeladen werden.


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6. Workshop REACH, Recycling, Abfall - Was ist zu tun?

Termin: 04.11.08, 13:00-17:00 Uhr
Ort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Friedrich-Henkel-Weg 1-25 44149 Dortmund
Info & Anmeldung: Über das Anmeldeformular können Sie sich online bis zum 30. Oktober 2008 anmelden.
Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei

Achtung - Recycling unter REACH! - Nur noch wenige Tage bis zum Ende der Vorregistrierungsfrist am 01.12.2008.

Die nationale Auskunftsstelle für REACH (Helpdesk) bietet deshalb am 4.11.2008 eine Veranstaltung für Recycling-Unternehmen an, in der speziell Fragen zur REACH-(Vor)registrierung für den Bereich Recycling behandelt werden sollen. Das Thema Rückgewinnung von Stoffen und deren Status unter REACH wurde bis weit in die Vorregistrierungsphase hinein in nationalen als auch in europäischen Gremien kontrovers diskutiert. Die Europäische Kommission hat zu diesem Thema inzwischen einen Leitfaden verfasst, der konkrete Hinweise zu diesem Thema gibt.

Der Workshop soll Rückgewinnungs-Unternehmen unterstützen, sich über ihre REACH-Verpflichtungen Klarheit zu verschaffen. Ein Hauptproblem ist die Abgrenzung zwischen dem Abfallstatus eines Materials und dem Stoffstatus. Verpflichtungen unter der REACH-Verordnung können erst dann wirksam werden, wenn unter dem Regime der Abfallgesetzgebung eine Entscheidung über die Abfallstatus eines Materials getroffen worden sind.

Wir wollen mit dieser Veranstaltung, kurz vor "Toresschluss" mehr Klarheit und Transparenz in das komplexe Thema "Abfall und Recycling" bringen. Die folgenden Fragen sollen erläutert werden:

  • Unter welchen Bedingungen können für Recycling-Unternehmen Registrierungspflichten entstehen?
  • Ist ein Recycling-Prozess eine Herstellung?
  • Zu welchem Zeitpunkt wird aus Abfall ein Stoff, der unter die REACH-Verordnung fällt?
  • Warum soll ein Recycling-Unternehmen vorregistrieren?
  • Was steht im Leitfaden der EU Kommission zu Recycling?
  • Was muss ich beim Kunststoffrecycling beachten?
  • Wie werden Kraftwerksnebenprodukte unter REACH behandelt?
  • Welche Strafen sind bei Verstoß gegen die Verpflichtungen unter REACH vorgesehen?

Sie finden diese und weitere Informationen auch auf der Internetseite des BAuA


7. Fachseminar der KOOPERATIONSSTELLE HAMBURG: Substitution im Arbeitsschutz

Die neue TRGS 600 Technische Regeln für Gefahrstoffe – Substitution REACH Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien

Termin: 25.11.08 10:30 bis 27.11.08 13:00
Ort: Hotel Alte Wache Adenauerallee 24 20097 Hamburg
Info & Anmeldung: Ansprechpartner Tom Förster Kooperationsstelle Hamburg Besenbinderhof 60
20097 Hamburg
Telefon: 040. 28 58 643
Fax: 040. 28 58 641
www.kooperationsstelle-hh.de

Veranstaltungsart: Fachseminar der KOOPERATIONSSTELLE HAMBURG
Zielgruppe: Beauftragte für Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Gefahrstoffmanagement und Qualität etc.
Ziel/Ergebnis: Die Bedeutung von REACH in Zusammenhang mit der Substitution von Gefährlichen Stoffen

Teilnahmebedingungen:
Seminarkosten Seminargebühr 720,00 Hotel und Tagungspauschale 360,00 Alle Preise zzgl. MwSt.

Weitere Informationen zu diesem Seminar können Sie auf www.reach.hamburg.de erhalten.