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Die OECD hat einen Leitfaden zur Gruppierung von Chemikalien aktualisiert

Ein weit verbreiteter Ansatz bei der Registrierung von Stoffen war die Nutzung von Gruppenansätzen und der Übertragung oder dem Füllen von Datenlücken aus Erkenntnissen der Gruppenmitglieder mit vorhandenen Daten auf solche, bei denen Daten fehlten (read across).
Neben REACH existrieren auf Ebene der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) zahlreiche Aktivitäten zur Risikobewertung und Kontrolle von Chemikalien. So basieren die Testvorschriften der meisten REACH-Tests auf den OECD-Testvorschriften und die sogenannten Templates der Datendokumentation in IUCLID basieren ebenfalls auf Entwicklungen der OECD. In diesem Gremium sind Länder aktiv, die weit über den Rahmen der EU hinaus gehen, so dass eine Verwendung dort anerkannter Standards und Vereinbarungen insgesamt eine größere Akzeptanz und auch Vergleichbarkeit im internationalen Kontext erlangt (siehe Startseite OECD Chemikaliensicherheit http://www.oecd.org/chemicalsafety/).
In einem Leitfadendokument, welches nun überarbeitet wurde befasst sich das Gremium mit eben der Gruppenbildung vor allem im Zusammenhang mit UVCB-Stoffen (Substances of Unknown or Variable composition, Complex reaction products or Biological materials). Es werden Beispiele diskutiert, wie Lösemittel auf Kohlenwasserstoffbasis oder Kohlederivate. Auch die Verbindung zwischen Gruppenansätzen und der Nutzung von quantitative structure–activity relationships (Qsar) wird diskutiert. Weiter werden Vorschläge gemacht, wie ein Gruppenansatz in einer Risikobewertung dokumentiert werden sollte. Dies kann auch eine Vorlage für die Verwendung von Gruppen im Rahmen der Stoffsicherheitsbewertung unter REACH sein und möglicherweise auch gute Argumente für mögliche Diskussionen mit der ECHA liefern.
Das Dokument ist erhältlich unter http://search.oecd.org/officialdocuments/displaydocumentpdf/?cote=env/jm/mono%282014%294&doclanguage=en
Ein Dokument welches sich speziell mit der Identifizierung und Benennung von Ölchemikalien (pflanzliche und tierische Öle) befasst ist ebenfall gerade erschienen und stellt die bei der ECHA übliche Vorgehensweise der Benenneung nach Herkunft (z.B. Fettsäuren aus Rapsöl, bzw. tierischen Ölen etc.) in Frage http://www.oecd.org/officialdocuments/displaydocument/?cote=env/jm/mono(2014)6&doclanguage=en

Die OECD hat einen Leitfaden zur Gruppierung von Chemikalien aktualisiert

Ein weit verbreiteter Ansatz bei der Registrierung von Stoffen war die Nutzung von Gruppenansätzen und der Übertragung oder dem Füllen von Datenlücken aus Erkenntnissen der Gruppenmitglieder mit vorhandenen Daten auf solche, bei denen Daten fehlten (read across).
Neben REACH existrieren auf Ebene der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development) zahlreiche Aktivitäten zur Risikobewertung und Kontrolle von Chemikalien. So basieren die Testvorschriften der meisten REACH-Tests auf den OECD-Testvorschriften und die sogenannten Templates der Datendokumentation in IUCLID basieren ebenfalls auf Entwicklungen der OECD. In diesem Gremium sind Länder aktiv, die weit über den Rahmen der EU hinaus gehen, so dass eine Verwendung dort anerkannter Standards und Vereinbarungen insgesamt eine größere Akzeptanz und auch Vergleichbarkeit im internationalen Kontext erlangt (siehe Startseite OECD Chemikaliensicherheit http://www.oecd.org/chemicalsafety/).
In einem Leitfadendokument, welches nun überarbeitet wurde befasst sich das Gremium mit eben der Gruppenbildung vor allem im Zusammenhang mit UVCB-Stoffen (Substances of Unknown or Variable composition, Complex reaction products or Biological materials). Es werden Beispiele diskutiert, wie Lösemittel auf Kohlenwasserstoffbasis oder Kohlederivate. Auch die Verbindung zwischen Gruppenansätzen und der Nutzung von quantitative structure–activity relationships (Qsar) wird diskutiert. Weiter werden Vorschläge gemacht, wie ein Gruppenansatz in einer Risikobewertung dokumentiert werden sollte. Dies kann auch eine Vorlage für die Verwendung von Gruppen im Rahmen der Stoffsicherheitsbewertung unter REACH sein und möglicherweise auch gute Argumente für mögliche Diskussionen mit der ECHA liefern.
Das Dokument ist erhältlich unter http://search.oecd.org/officialdocuments/displaydocumentpdf/?cote=env/jm/mono%282014%294&doclanguage=en
Ein Dokument welches sich speziell mit der Identifizierung und Benennung von Ölchemikalien (pflanzliche und tierische Öle) befasst ist ebenfall gerade erschienen und stellt die bei der ECHA übliche Vorgehensweise der Benenneung nach Herkunft (z.B. Fettsäuren aus Rapsöl, bzw. tierischen Ölen etc.) in Frage http://www.oecd.org/officialdocuments/displaydocument/?cote=env/jm/mono(2014)6&doclanguage=en

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Jetzt nur noch nachträgliche Vorregistrierung nach Art. 28(6) möglich.
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